
Show Notes
Bill und Tom melden sich zurück aus L.A., diesmal direkt aus Bills Haus und zum ersten Mal mit selbstgemixtem Empfangsdrink. Während Tom noch gegen den Jetlag anblinzelt, serviert Bill Erdbeer-Bananen-Frozé Billscher Art und steigt offiziell zur „Food Influencerin, die selber ein bisschen Haushalt macht“ auf. Zwischen Service-Dog-Stolz für Alvin und Alfia, Toms erstem Umstyling-Gedanken seit gefühlt 20 Jahren und der Frage, ob ein „Ratzebobby“ wirklich die Antwort ist, wird es emotional. Deutschland ist raus, Tom kurz depressiv und als wäre das nicht genug, heiratet Travis Kelce auch noch Taylor Swift im Madison Square Garden. Ein schwerer Tag fürs Kaulitz-Herz, vor allem, wenn in der Konzerthalle mehr Disneylandschloss steht, als Bills romantische Schmerzgrenze erlaubt. Zum Glück gibt es Ablenkung durch Bestseller-Freuden, Situationship-Weisheiten und zwei frisch ernannte Rache-Engel, die beim „Beste Freundin datet den Ex“-Drama zwar zum Schlussstrich raten, dann aber doch kurz die Heiligenscheine ablegen und die Intrigenflügel ausfahren. Cheers, ihr Mäuse!
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Was genauso gut Teil eines von Bills merkwürdigen Sexalbträumen sein könnte, ist knallharte Realität geworden. Im stinkenden Bademantel sitzen sich die Twins in ihrem Berliner Hotelzimmer gegenüber, lauschen der Hardtechno-Playlist der Nachbarschaft und warten trotz HON Circle Membership und First Class Booking seit eineinhalb Tagen auf ihre 14 Koffer. Tja, manchmal ist billig einfach besser. Denn ohne die heilbringenden Geschmacksverstärker im Remouladenbrötchen von der Tanke wären Tomke und Bill nach so einem Desaster vielleicht sogar die rührenden Momente der Autogrammstunde entgangen. Aber wer so humorlose Songs schreibt, darf am Ende des Tages auch mal das Positive sehen. In diesem Sinne: Happy Album Release! - Cheers, ihr Mäuse!
Was dem einen als Mittel gegen die Panik dient, löst die Panik beim anderen aus. Bills Kaufsucht meldet sich mit Klamotten im Wert eines Ferraris zurück und Tom sieht mit jedem weiteren Tag nicht nur den Traum von der eigenen Yacht am Horizont verblassen, sondern spürt seither auch diesen ganz bestimmten Druck in der Magengegend. Zeit für eine Intervention! Denn Stress wäre bei Georgs Wutanfällen am Bass im stinkenden Proberaum, der ganzen Show Planung und Shitstorms nun wirklich ungünstig. Außerdem braucht es eben pro Tourtag eine Handtasche und das nötige Bling-Bling, um wie ein gefährlicher Rockstar auszusehen. Das gehört so safe zum Job wie der Wein ins halbvolle Glas! - Cheers, ihr Mäuse!
Ist das günstig hier? Nein! Denn wir befinden uns in Bills farbenfrohem Fernsehzimmer, wo sich unsere Lieblings Twins dem Verzicht und der Pingeligkeit der Tourvorbereitung entziehen und sich umringt von Überfluss den wirklich wichtigen Fragen des Lebens stellen: Ist es Zeit, die guten alten Nachmittags Talk Shows wiederzubeleben? Werden selbstfahrende Autos in Zukunft jede Party retten? Wer hat die Farben abgeschafft? Und seit wann grüßt man sich eigentlich nicht mehr unter Promis? Ab morgen gibt’s dann nur noch Vitaminspritzen. Aber heute wird nochmal gecheatet! Cheers, ihr Mäuse!
Der Party-Druck steigt weiter an! Die Twins tauschen Oktoberfest gegen Ibiza, Käsespätzle gegen Paella und Lederkluft gegen Badehose. Aber aufgepasst! Wer hier nur einen Haufen prolliger Reicher mit funkelnder Rolex beim Tanzi, Tanzi & Saufi, Saufi auf Speedbooten erkennt, irrt! Die versauten Witze der Geschäftspartner ertragen, der entrüsteten Reinigungskraft im Longevity Hotel die Devise von letzter Nacht erklären, und das ständige Room Reading, um genau zu wissen, wann man seine Prinzipien woanders über Bord werfen muss. Berufliches Feiern ist anspruchsvoller als es aussieht! Wer was anderes behauptet, ist Party-Shamer! - Cheers, ihr Mäuse!
Was ein Spiel! Damit meint Tom natürlich den vernichtenden 7:0 Sieg im Heimstadion gegen die Berliner, doch Bill wohl eher das lange, heiße Vorspiel mit seinem Bruder approveden anonymen Ritter. Wird da vielleicht mehr draus? Ja, die Twins entwickeln sich langsam zu waschechten Bayern. Und so lange die beiden die Rechnungen aller bezahlen, die Sexzimmer ihrer Freund*innen anschließend wieder säubern und beim Heidi- und Oktoberfest für Stimmung sorgen, wird ihnen die hiesige Schickeria die schlechten Manieren wahrscheinlich verzeihen und akzeptieren, dass es auf dem Planeten Kaulitz nun mal “Uff den Wiesn” heißt. Apropos, heute könnt ihr euch auf Special Guest und Luft- und Raumfahrt Ingenieurin Michaela Benthaus freuen, die den beiden unsere neun Planeten erklärt. - Oans, zwoa, g’suffa, ihr Mäuse!