
Show Notes
Du willst (oder sollst) gerade etwas sagen — und plötzlich rast dein Herz, deine Wangen glühen, und dein einziger Gedanke ist: Was denken die jetzt bloß von mir?
Franca und Christian sprechen über Unsicherheiten beim Kontakten mit Anderen: Warum wir solche Angst vor Blamagen haben, was unsere Gegenüber so denken, wie unsere Aufmerksamkeit nach innen kippt und unser inneres Bild zum verzerrten Spiegel wird. Und es gibt Tipps, die nachweislich etwas daran ändern können. Eine sehr persönliche Folge mit fröhlichen Momenten.
Francas neues Buch: "Die innere Oma" https://shop.autorenwelt.de/products/die-innere-oma-von-franca-cerutti Alle Tourdaten und Tickets für Dezember: https://www.190a.de/psychologie-to-go/ Unterstütze uns auf Steady: https://steady.page/de/psychologie-to-go/about Hinterlasse eine Frage oder einen Kommentar auf unserem Anrufbeantworter: https://www.speakpipe.com/Psychologietogo
Quellen Wells, A., Clark, D. M., Salkovskis, P., Ludgate, J., Hackmann, A. & Gelder, M. (1995). Social Phobia: The Role of In-Situation Safety Behaviors in Maintaining Anxiety and Negative Beliefs. Behavior Therapy, 26(1), 153–161. https://www.personal.kent.edu/~dfresco/CBT_Readings/Wells_et_al_(1995)_BT.pdf
Warnock-Parkes, E., Wild, J., Stott, R., Grey, N., Ehlers, A. & Clark, D. M. (2017). Seeing Is Believing: Using Video Feedback in Cognitive Therapy for Social Anxiety Disorder. Cognitive and Behavioral Practice, 24(2), 245–255. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5627505/
Boothby, E. J., Cooney, G., Sandstrom, G. M. & Clark, M. S. (2018). The Liking Gap in Conversations: Do People Like Us More Than We Think? Psychological Science, 29(11), 1742–1756. https://repository.essex.ac.uk/23025/1/The%20Liking%20Gap%20in%20Conversations.pdf
Acarturk, C., Cuijpers, P., van Straten, A. & de Graaf, R. (2009). Psychological Treatment of Social Anxiety Disorder: A Meta-Analysis. Psychological Medicine, 39, 241–254. https://coping.us/images/Acarturk_et_al_2009_Social_Anxiety_Metaanlysis.pdf
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Zwei Frauen treten in Alfred Nobels Leben: Die eine verehrt er ein Leben lang und streitet mit ihr brieflich über Krieg und Frieden; der anderen gegenüber zeigt er Seiten, die so gar nicht zum späteren Wohltäter passen wollen: herablassend, sexistisch, antisemitisch... Und während er in Paris seine Millionen mehrt, liest Alfred Nobel eines Morgens in der Zeitung seinen eigenen Nachruf – "Der Kaufmann des Todes ist tot",heißt es da. Was macht es mit einem Menschen, wenn er erfährt, wie die Welt ihn in Erinnerung behalten wird, solange noch Zeit bleibt, daran etwas zu ändern? Alfred Nobel ist seinem "inneren Opa" begegnet!
Schon mit 17 Jahren spricht er fünf Sprachen, obwohl er nur ein einziges Jahr die Schule besucht hat. Er verliert seinen Bruder an das Produkt, das ihm später sowohl Reichtum als auch Unglück beschert. Alfred Nobel hatte nicht nur ein Leben voller Wendungen, er selbst war ein Rätsel – und er wusste es.
Meist verliert man Freunde nicht, weil man sich gestritten hat. Irgendwann sind sie weg — ohne dass je etwas passiert wäre. Heute geht es um Freundschaft: darüber, warum uns Freunde abhandenkommen, wie man sie hält und wie man sie wiederfindet. Warum ist nach sieben Jahren die Hälfte des Freundeskreises ausgetauscht? Unterschätzen wir, wie sehr sich alte Freunde über eine Nachricht freuen? Gibt es echte Freundschaft unter Verwandten und ist das eher gut oder hat das Nachteile? Es geht um Kaffeezubereiter und Schimpansen, um große Fragen und kleine Gefallen und um die Frage, ob man eine Freundschaft auch beenden darf — und wie sie sich retten lässt.
Manchmal reicht es schon, dass jemand da ist. Eine ruhige Stimme, ein verständnisvoller Blick oder eine Hand auf der Schulter.
Eine Person steht am Grab des eigenen Vaters, alle weinen, aber sie selbst fühlt nichts. Eine andere Person sagt: Ich fühle mich wie hinter Glas, ich sehe alles, aber ich spüre nichts. Und wieder eine andere Person fragt sich zum zwanzigsten Mal an einem Tag, ob sie ihre Freundin eigentlich wirklich liebt, weil sie es ja nicht dauernd spürt. Sie spürt eigentlich - gar nichts? Drei Mal derselbe Satz, drei völlig verschiedene Zustände. In dieser Folge sprechen Franca und Christian darüber, was ein Gefühl überhaupt ist, woher du wissen kannst, was du gerade fühlst, und was dahintersteckt, wenn du dich dauerhaft abgestumpft fühlst.