
Show Notes
Finian Greenall besitzt in Sachen Musik die sieben Leben einer Katze. Kein Gast in "Der Soundtrack meines Lebens" hat das Business aus derart vielen Perspektiven heraus betrachtet.
Greenall kommt 1972 in Cornwall zur Welt, wächst im Bristol der 80er auf. Seine Eltern sind Folkies, Live-Musik im heimischen Wohnzimmer keine Seltenheit. Das übt Einfluss auf Greenall aus.
Aber als Teenager interessiert ihn die Skate- und HipHop-Kultur dann doch mehr. Vor allem elektronische Musik. In Bristol ist er da gut aufgehoben, wird Teil der Rave-Kultur, ist beim Heyday von TripHop und Drum'n'Bass dabei und versucht sich bald mit erstem Equipment selbst als Musiker.
Mehr schlecht als recht, findet Greenall heute. Aber er hat Glück, wird von einem Londoner Label gesignt. In die große Metropole zieht er nach dem Studium in Leeds Mitte der 90er. Er arbeitet fortan nicht nur als DJ, Remixer und Produzent, sondern auch für verschiedene Labels - Source, Virgin, Def Jam, Sony... Im Gespräch berichtet er davon, wie er DJs bemustert und mit Plattenläden kooperiert, aber auch, was sich in den 00er Jahren ändert.
1998 taucht Greenall erstmals als Fink auf "Ninja Cuts: Funkungfusion" auf - einer Compilation des renommierten Electro-Labels Ninja Tune, mit dem er gute anderthalb Jahrzehnte eine fruchtbare Partnerschaft eingeht.
Und dass, obwohl sich Fink um 2005 herum musikalisch ganz neu aufstellt - mit "acoustic soul", einer Folk-Spielart, in der Soul, Jazz und Blues durchschimmern. Sein Projekt Fink hat er bereits in diverse Formen durchdekliniert - von Remixen bis Orchesterbegleitung.
Mit "The City Is Coming To Erase It All" ist Anfang Juni sein neuntes Studioalbum erschienen. Studioalbum muss man dazusagen, da Fink noch mal fast ein Dutzend Live-, Instrumental- und Session-Platten veröffentlicht hat.
Über all seine Abenteuer, das Erlebte und sein Leben in Berlin berichtet Greenall ausführlich in über drei Stunden. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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Tom Morello ist auf Festival-Tour durch Europa. Dazwischen ist Platz für ein paar Clubshows, so am 8. Juni im Berliner SO36. Zu dem Zeitpunkt arbeitet Morello nachts im Hotel noch am Mix für sein viertes Soloalbum "Everyone Gets Everything They Want".
Reinhold Heil warnt vorab, dass man ihn gelegentlich ausbremsen müsse. Sein ADHS sorgt dafür, dass er sich im Gespräch sonst nicht zurücknimmt. Aber: Er muss nicht gebremst werden, denn "Der Soundtrack meines Lebens" ist auch dafür da, ausschweifend Einblick ins musikalische Leben seiner Gäste zu geben.
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New York hat Kim Gordon, Montreal hat Melissa Auf der Maur: Berlin hat Heike Rädeker. Seit den frühen 90ern wandelt sie zwischen Indie und Alternative, Shoegaze und Noiserock. Zuerst mit dem Trio 18th Dye, später mit Evonike, Levent, Metal Ghost, Wuhling, 2 By Bukowski und gegenwärtig mit Voodoo Beach.