
Soziale Angst und Soziophobie. Die Angst, gesehen zu werden (94)
Rätsel des Unbewußten. Psychoanalyse & Psychotherapie.Show Notes
Vertiefungsfolge: Fallgeschichte Sonja. Die verdeckte Angst: https://www.patreon.com/posts/156297283
Unser Hörbuch: https://www.patreon.com/collection/2029837 (Kollektion kaufen = Einmalkauf Hörbuch) Ausschnitt und Infos: https://www.patreon.com/posts/151955086?collection=2029837
Unser neues Buch: "Jetzt bin ich schon wie meine Eltern. Wie Erziehung über Generationen wirkt" https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/jetzt-bin-ich-schon-wie-meine-eltern-9783446285989-t-5877
Gespräch mit Diana Pflichthofer: Was es heißt, erwachsen zu sein: https://www.patreon.com/posts/was-es-heisst-zu-154786691
Kontakt: [email protected]
In dieser Folge geht es um soziale Ängste und Soziophobie – also um die Angst, im Kontakt mit anderen gesehen, bewertet oder beschämt zu werden. Wir sprechen darüber, wie sich soziale Angst im Alltag zeigt, warum sie oft lange unerkannt bleibt und welche Rolle Scham, Selbstwert und frühe Beziehungserfahrungen dabei spielen. Außerdem geht es um die psychodynamischen Hintergründe sozialer Phobie und darum, was in einer Psychotherapie helfen kann, den Teufelskreis aus Vermeidung, Anspannung und Rückzug zu durchbrechen.
- Weitere Fallgeschichten zu "Fails of Therapy: Wenn Therapien schieflaufen": https://www.patreon.com/posts/151025458
- Skript zu dieser Folge: https://www.patreon.com/posts/156371530
Literaturempfehlung zur Folge: - F. Leichsenring, M. Beutel, E. Leibing (2007): Psychodynamic psychothe-rapy for social phobia. A treatment manual. Bulletin Menninger 71, 56—83 - P. Gilbert (1989) Human Nature and Suffering. Erlbaum, Hillsdale/New York - S. O. Hoffmann (2015) Die Psychodynamik der Sozialen Phobie. PDP, 14,2, 67--75 - U. Streeck (2003): Angst vor Anderen. Zur sozialen Phobie und anderen sozialen Ängsten. Vortrag, Lindauer Psychotherapiewochen, Auditorium Netzwerk: https://www.auditorium-netzwerk.de/ar/angst-vor-anderen-zur-sozialen-phobie-und-anderen-sozialen-aengsten-ulrich-streeck-100018161/?cat=fb_414
Hilfsmöglichkeiten bei psychischen Krisen: https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/psyche-wohlbefinden/hilfe-bei-psychischen-problemen-diese-stellen-koennen-sie-sich In psychischen Krisen können auch Hausarzt/ärztin, Psychiater/in und Psychotherapeut/innen Ansprechpartner sein. In Notfällen kann man sich zudem an eine psychiatrische Klinik wenden.
Rätsel-des-Unbewussten-Abo als Geschenk: https://www.patreon.com/raetseldesubw/gift Beschreibung der Level-Inhalte: https://www.patreon.com/c/raetseldesubw/membership Wenn ihr alle bisher erschienenen handgebundenen Hefte bekommen wollt (12 Hefte) => Jahresabo auf dem Level "Liebhaber"
- Vertiefungsfolge "Beendigung von Therapien" auf Patreon: https://www.patreon.com/posts/127931630
- Folge zu Glenn Gabbard und den "liebeskranken" Analytiker: https://www.patreon.com/posts/121877727?collection=148939
Erziehungskonzepte psychoanalytisch betrachtet (5 Teile): https://www.patreon.com/collection/148943 Digitaler Lesekreis zum Thema "Wie die Digitalisierung unsere psychische Struktur verändert" (1. Folge ist frei zugänglich): https://www.patreon.com/posts/lesekreis-werner-94838102
- Bestellung unseres Buches "Mein größtes Rätsel bin ich selbst" über genialokal: https://www.genialokal.de/Produkt/Cecile-Loetz-Jakob-Mueller/Mein-groesstes-Raetsel-bin-ich-selbst_lid_50275662.html und überall, wo es Bücher gibt. Auch als Hörbuch!
- Link zu unserer Website: www.psy-cast.de - **Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal**: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=VLYYKR3UXK4VE&source=url
- Anmeldung zum Newsletter: https://dashboard.mailerlite.com/forms/394929/87999492964484369/share
More from Rätsel des Unbewußten. Psychoanalyse & Psychotherapie.
In dieser Folge beschäftigen wir uns mit den gewaltsamen Protesten in Paris und wie wir als Psychoanalytiker darauf blicken.
Was passiert, wenn ein Kind nach dem Tod eines Geschwisters geboren wird – und unbewusst dessen Platz einnehmen soll? In dieser Folge geht es um das Replacement Child, unverarbeitete Trauer, familiäre Projektionen und die schwierige Suche nach einer eigenen Identität. Mit persönlichen Zuschriften, psychoanalytischen Perspektiven und der Frage, wie sich traumatische Verluste über Generationen fortschreiben können.
Schizoidie wird oft mit emotionaler Kälte, Rückzug und Einzelgängertum verbunden. Doch hinter schizoiden Persönlichkeitszügen kann sich eine besonders empfindsame innere Welt verbergen. In dieser Folge fragen wir, warum Nähe zugleich ersehnt und als vereinnahmend erlebt werden kann, weshalb sich Beziehungen ins Innere verlagern und wie Rückzug dazu dient, die eigene Eigenheit zu schützen. Wir sprechen über typische schizoide Dynamiken, mögliche biografische Hintergründe, die Abgrenzung zu Autismus und sozialer Angst sowie darüber, wie Menschen lernen können, Beziehung zuzulassen, ohne sich selbst darin zu verlieren.
Aggression gehört zur psychischen Entwicklung – bei Männern wie bei Frauen. Doch sie zeigt sich nicht immer auf dieselbe Weise. Bei Aggression geht es dabei um mehr als Wut: um Selbstbehauptung, Abgrenzung, Konkurrenz und die Fähigkeit, das eigene Wollen zu vertreten. In dieser Folge fragen wir, warum weibliche Aggression häufig weniger offen erscheint und wie sie sich vielleicht stattdessen etwa im Sich-klein-Machen, in indirekter Konkurrenz, Selbstzweifeln oder gegen das eigene Selbst gerichteten Formen ausdrücken kann. Wir sprechen auch darüber, warum es für eine gelingende Entwicklung wichtig ist, die eigene Aggression nicht abzuspalten, sondern sie so zu integrieren, dass man sich behaupten, unterscheiden und seinen eigenen Weg gehen kann, ohne Beziehung als bedroht erleben zu müssen.
Im vierten und letzten Teil von Andis Fallgeschichte verändert sich die Therapie spürbar: Seine Panik, frühe Erfahrungen von Verlassenheit und seine Wut treten immer stärker in die therapeutische Beziehung. Wie wird eine Veränderung möglich, wenn Verstehen allein nicht mehr ausreicht? Und was bedeutet es, sich einem anderen Menschen wirklich anzuvertrauen?