
Show Notes
Öl zieht an, nachdem es zwischen dem Iran und den USA anscheinend keine Annäherung gab. Gleichzeitig verharren die Renditen der Staatsanleihen auf einem hohen Niveau. Laut Medienberichten soll Oracle außerdem Force Majour bei einem großen Data Center-Projekt angemeldet haben. Meta profitiert hingegen von der gestrigen Meta Connect-Konferenz und weitere steigenden Kurszielen.
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Die Wall Street steht stark unter Druck, obwohl die Zahlen überwiegend ordentlich ausfallen. Hauptbelastung ist erneut der Nahe Osten: Berichte über konkrete Vorbereitungen der USA und Israels für mögliche neue Angriffe auf Iran treiben Brent auf rund 112 US-Dollar und erhöhen damit die Inflations- und Zinsrisiken. Gleichzeitig liefert Meta Platforms operativ starke Zahlen. Der Umsatz steigt um 26 Prozent, der Ausblick für das vierte Quartal liegt über den Erwartungen, und das Management betont, dass KI bereits zusätzliche Werbeerlöse generiert. Allerdings schafft eine neue stimmrechtslose Aktienklasse, die künftig auch für Kapitalaufnahmen genutzt werden könnte. Genau das hält die Diskussion über die Finanzierung des KI-Ausbaus am Leben. Tesla überzeugt beim Gewinn und vor allem mit stark wachsender FSD-Nutzung, während IBM und Texas Instruments ebenfalls besser als erwartet berichten.
Auch wenn es für den Bitcoin seit Längerem nicht wirklich gut aussah, konnte er sich doch langsam, aber stetig in Richtung einer entscheidenden Marke bewegen. Ob nun der Sprung auf die 100.000 US-Dollar tatschlich kommt oder ob alles wieder in sich zusammenfällt, das bespricht Wieland Arlt, CFTe und ehemaliger Präsident der IFTA in dieser Ausgabe von Fast & Forex.
Die Wall Street bekommt Rückenwind aus dem KI-Sektor. SpaceX überrascht mit deutlich besseren Zahlen. Der Umsatz springt im dritten Quartal um 161 Prozent, die Super Intelligence-Sparte wächst sogar um 830 Prozent. Gleichzeitig stellt Elon Musk für 2027 einen massiven Ausbau der Rechenkapazität in Aussicht und hält eine Kombination von SpaceX und Tesla grundsätzlich für sinnvoll, auch wenn dafür die Zustimmung der Aktionäre nötig wäre. Zusätzliche Unterstützung kommt von Supermicro. Der Umsatz und die Margen werden deutlich über den Erwartungen liegen, angefacht durch die starke KI-Nachfrage. Auch der NVIDIA CEO betont in einer Rede, dass das Wachstum ungebrochen stark bleibt. Gegenwind liefert Netflix, mit einem Ausblick unter den Zielen. Die Prognose für die Werbeumsätze für 2026 werden ebenfalls gesenkt. Heute Abend folgen mit Meta, Tesla und IBM drei weitere Schwergewichte. Belastend bleibt der Ölpreis: Brent steigt über 111 US-Dollar.
Die Wall Street bleibt zwischen starken Unternehmenszahlen und wachsenden Zweifeln am KI-Boom gefangen. Im Mittelpunkt steht erneut die Finanzierung der KI-Infrastruktur: OpenAI will offenbar rund 30 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung von etwa 1,4 Billionen US-Dollar einsammeln, bevor Anthropic an die Börse geht und das Kapitalmarktfenster womöglich schwieriger wird. Gleichzeitig brach der südkoreanische Rechenzentrums-Anbieter Elice bei seinem Börsendebüt um rund 30 Prozent ein, während laut Standard & Poor‘s vor möglicherweise unterschätzten Schulden der Hyperscaler warnt. Selbst starke Nachfrage reicht inzwischen nicht immer: ABB meldet 40 Prozent mehr Aufträge und dreistelliges Wachstum im Rechenzentrumsgeschäft, die Aktie steht dennoch unter Druck. Abseits von Tech fallen die Zahlen dagegen robust aus: General Motors, GE Aerospace, Northrop Grumman und RTX schlagen überwiegend die Erwartungen und heben ihre Ausblicke an. Einige dieser Werte stehen dennoch unter Druck.
Die Märkte zeigen weiterhin Schwäche. Insbesondere die Tech-Werte bleiben unter Druck. Auch auf der Industrie-Seite zeigen sich die Märkte verhalten. Der Dow Jones kommt nicht richtig voran und im Nikkei setzt sich die Schwäche der vergangenen Woche bereits fort. Ob wir weiterhin nur vor einer Korrektur stehen, oder ob der Crash-Monat Oktober doch noch seine Wirkung entfaltet, das bespricht Wieland Arlt, CFTe und ehemaliger Präsident der IFTA, in der aktuellen Ausgabe der Marktwoche.