
Show Notes
Heino ist Astrophysiker, Professor an der Radboud-Universität in Nimwegen und Autor – und er hat mit seinem Team 2019 das weltweit erste Foto eines schwarzen Lochs realisiert.
Ich wollte von ihm wissen, wie unsere Welt eigentlich entstanden ist und was es mit einem Menschen macht, jeden Tag an die Grenzen von Raum und Zeit zu denken. Wir sprechen über physikalische Grenzen, den ersten und zweiten Urknall, die Schwerkraft als kreative Kraft und über Katastrophen, die uns hervorgebracht haben. Es geht um Demut, Freiheit, den Glauben an Gott und die (kleine) Frage nach dem Sinn des Lebens.
Das Gespräch wurde am 10.09.2026 aufgezeichnet.
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KORREKTUREN & ERGÄNZUNGEN ZUM GESPRÄCH Einige Angaben aus dem Gespräch haben wir noch einmal überprüft und möchten sie hier ergänzen bzw. korrigieren:
00:34:00 – Tageslänge der jungen Erde Der Mond bremst die Erdrotation seit Milliarden Jahren und verlängert dadurch die Tage. Die genaue Tageslänge hängt vom betrachteten Erdzeitalter ab; die im Gespräch genannten 22 Stunden vor einer Milliarde Jahren sind zu hoch angesetzt.
00:48:20 – Bewohnbarkeit der Erde Die Sonne wird im Laufe ihrer Entwicklung immer heller. Für einen grundlegenden Verlust der heutigen Bewohnbarkeit der Erde werden eher Größenordnungen von etwa einer Milliarde Jahren diskutiert – nicht rund 100 Millionen Jahre.
00:53:50 – Die großen Massenaussterben In der Erdgeschichte werden üblicherweise fünf große Massenaussterben unterschieden: am Ende des Ordoviziums, im späten Devon sowie am Ende von Perm, Trias und Kreide. Das Aussterben der nicht-avischen Dinosaurier vor rund 66 Millionen Jahren war das fünfte.
01:02:40 – Die ersten Faustkeile Die ältesten bekannten Steinwerkzeuge sind rund 3,3 Millionen Jahre alt. Klassische Faustkeile tauchten vor etwa 1,7 Millionen Jahren auf – nicht vor 200 Millionen Jahren.
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