
Show Notes
Simon, ein 6-jähriger Junge, kommt in Begleitung seiner Mutter zu einer Kinderanalytikerin. Die Mutter berichtet von Simons Schwierigkeiten in der Schule, er fehle häufig wegen Bauch- und Kopfschmerzen und habe keine Freunde. Auch zu Hause ziehe er sich immer weiter zurück. Es beginnt eine Suche nach der Ursache von Simons Problemen, wobei sich ein Kontakt zwischen Simon und der Therapeutin zunächst schwierig gestaltet. Allmählich gelingt es beiden aber, in ein gemeinsames Spiel zu kommen und Simons innere Welt gewinnt Gestalt, in die auch der Schatten der Familiengeschichte fällt.
- Nachbesprechung / Vertiefung der Folge auf Patreon. Hier findet ihr auch das Skript zur Folge: https://www.patreon.com/posts/74258061/
- [Lesung München, Freitag, 13. Juni 2025](https://www.patreon.com/posts/lesung-in-13-14-122778651)
- Mehrteilige Fallgeschichte zu Grenzverletzungen in der Psychotherapie: https://www.patreon.com/posts/lesekreis-glen-o-121877727
Auf Patreon finden sich zudem weitere Bonusinhalte, wie etwa eine Gesprächsreihe über berühmte Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker sowie weitere Bonusfolgen (z.B. über die Tiefenpsychologie von Farben, Gesellschaftliche Fragen, Behandlung von psychischen Erkrankungen uvm.)
- Anmeldung zum Newsletter: https://dashboard.mailerlite.com/forms/394929/87999492964484369/share
Link zu unserer Website mit weiteren Informationen zur Folge: www.psy-cast.de
Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal: https://www.paypal.com/donate/?hosted_button_id=VLYYKR3UXK4VE&source=url
Bestellung unseres Buches über genialokal: https://www.genialokal.de/Produkt/Cecile-Loetz-Jakob-Mueller/Mein-groesstes-Raetsel-bin-ich-selbst_lid_50275662.html über Amazon: https://amzn.to/3pk5UBI und überall, wo es Bücher gibt.
*Musik: a. Intro: Chelsea McGough, Along the Danube. Licenced via Soundstripe. b. Interplay: Anna Dager, Doubts. Licenced via Epidemic Sound c. Outro: Anna Dager, Hysteria. Licenced via Epidemic Sound
More from Rätsel des Unbewußten. Psychoanalyse & Psychotherapie.
In dieser Folge beschäftigen wir uns mit den gewaltsamen Protesten in Paris und wie wir als Psychoanalytiker darauf blicken.
Was passiert, wenn ein Kind nach dem Tod eines Geschwisters geboren wird – und unbewusst dessen Platz einnehmen soll? In dieser Folge geht es um das Replacement Child, unverarbeitete Trauer, familiäre Projektionen und die schwierige Suche nach einer eigenen Identität. Mit persönlichen Zuschriften, psychoanalytischen Perspektiven und der Frage, wie sich traumatische Verluste über Generationen fortschreiben können.
Schizoidie wird oft mit emotionaler Kälte, Rückzug und Einzelgängertum verbunden. Doch hinter schizoiden Persönlichkeitszügen kann sich eine besonders empfindsame innere Welt verbergen. In dieser Folge fragen wir, warum Nähe zugleich ersehnt und als vereinnahmend erlebt werden kann, weshalb sich Beziehungen ins Innere verlagern und wie Rückzug dazu dient, die eigene Eigenheit zu schützen. Wir sprechen über typische schizoide Dynamiken, mögliche biografische Hintergründe, die Abgrenzung zu Autismus und sozialer Angst sowie darüber, wie Menschen lernen können, Beziehung zuzulassen, ohne sich selbst darin zu verlieren.
Aggression gehört zur psychischen Entwicklung – bei Männern wie bei Frauen. Doch sie zeigt sich nicht immer auf dieselbe Weise. Bei Aggression geht es dabei um mehr als Wut: um Selbstbehauptung, Abgrenzung, Konkurrenz und die Fähigkeit, das eigene Wollen zu vertreten. In dieser Folge fragen wir, warum weibliche Aggression häufig weniger offen erscheint und wie sie sich vielleicht stattdessen etwa im Sich-klein-Machen, in indirekter Konkurrenz, Selbstzweifeln oder gegen das eigene Selbst gerichteten Formen ausdrücken kann. Wir sprechen auch darüber, warum es für eine gelingende Entwicklung wichtig ist, die eigene Aggression nicht abzuspalten, sondern sie so zu integrieren, dass man sich behaupten, unterscheiden und seinen eigenen Weg gehen kann, ohne Beziehung als bedroht erleben zu müssen.
Im vierten und letzten Teil von Andis Fallgeschichte verändert sich die Therapie spürbar: Seine Panik, frühe Erfahrungen von Verlassenheit und seine Wut treten immer stärker in die therapeutische Beziehung. Wie wird eine Veränderung möglich, wenn Verstehen allein nicht mehr ausreicht? Und was bedeutet es, sich einem anderen Menschen wirklich anzuvertrauen?