
Show Notes
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Depressionen, Suizid und häusliche Gewalt
Als die 24-jährige Phoebe Handsjuk tot im Müllraum ihres Apartmenthauses in Melbourne gefunden wird, scheint für die Polizei schnell klar, was passiert ist: Phoebe soll im 12. Stock selbst in einen Müllschacht geklettert und mehr als 30 Meter in die Tiefe gestürzt sein. Doch ihre Familie kann diese Erklärung nicht glauben. Zu viele Spuren wurden nicht untersucht, zu viele Fragen bleiben offen. Und dann stirbt Jahre später eine weitere junge Frau, die mit demselben Mann zusammen war wie Phoebe.
In dieser Folge „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ geht es um einen Todesfall, bei dem bis heute um die richtige Erklärung gerungen wird. Wir sprechen darüber, wie Depressionen und Suchterkrankungen das Suizidrisiko beeinflussen und darüber, was bei Ermittlungen passieren kann, wenn das Wissen um solche Erkrankungen den Blick auf einen ungeklärten Tod prägt.
Anlaufstellen bei Depressionen oder Suizidgedanken: Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention: Informationen zu Depressionen, Behandlungsmöglichkeiten und Hilfsangeboten sowie das Info-Telefon Depression unter 0800 3344533. www.deutsche-depressionshilfe.de TelefonSeelsorge: Anonyme und kostenlose Hilfe in Krisen, rund um die Uhr unter 0800 1110111, 0800 1110222 oder 116 123 sowie per Chat und Mail. www.telefonseelsorge.de 116117 Patientenservice: Hilfe bei der Suche nach Psychotherapeut:innen und bei der Vermittlung einer psychotherapeutischen Sprechstunde. www.116117.de/de/psychotherapie.php
Expert:innen in dieser Folge: Ulrich Hegerl, Psychiater und Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention Dr. Gerhard Janssen, Strafverteidiger in Australien
**Credit**
Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Producer: Paulina Krasa, Laura Wohlers und Jon Handschin Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Lisa Ludwig Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: „Abel und Kollegen“; Benedikt Müller
**Quellen (Auswahl)**
Podcast “Phoebe’s Fall von The Age und Sydney Morning Herald https://t1p.de/5tehr Coroner’s Finding, Court Reference 2010/4605, Coroners Court of Victoria Submissions of Counsel Assisting the Coroner, Court Reference 4605/2010, Coroners Court of Victoria ABC: Phoebe Handsjuk https://t1p.de/4az6n 60 Minutes Australia: The Mystery of the Girl in the Chute: How did she die? | Under Investigation https://t1p.de/aqwcs
**Partner der Episode** Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/Mordlust
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Thomas ist spät dran. Gerade noch schafft er es, in seinen Zug zu steigen. Wenige Minuten später gibt es einen ohrenbetäubenden Knall. Als Thomas wieder zu sich kommt, liegt er auf dem Boden des schräg stehenden Waggons. Um ihn herum: Dunkelheit, Trümmer und verletzte Menschen. Noch weiß er nicht, dass sein Zug gerade frontal mit einem entgegenkommenden Regionalzug zusammengestoßen ist.
Lange hat sich der 24-jährige Theo einen Freund gewünscht, mit dem er gemeinsam durchs Leben gehen kann. Als er Vincent kennenlernt, geht dieser Wunsch endlich in Erfüllung. Doch bald schon verlangt sein neuer Freund von ihm, sich zu verändern. Mit Mutproben soll Theo über sich hinauswachsen – beweisen, dass er stark und unerschrocken ist und so ein „richtiger Mann“ werden. Die Aufgaben werden gefährlicher, die Freundschaft zur Bewährungsprobe. Als Theo vorsichtig versucht, auf Abstand zu gehen, ahnt er nicht, was er damit bei Vincent auslöst. Bis eine Mutprobe schließlich zur tödlichen Falle wird. In dieser Folge von „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ sprechen wir über ein Gefühl, das wohl jeder kennt: Neid. Darüber, was er mit Freundschaften, aber auch mit einem selbst machen kann. Und wir erzählen von einer Freundschaft, in der Neid letztendlich tödliche Zerstörung anrichtete. Expert:innen in dieser Folge: Psychotherapeutin, Podcasterin und Autorin Franca Cerutti Allgemeinmediziner und Medizinjournalist Dr. Christoph Specht
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Inhaltswarnung: In dieser Folge spielen Suizidgedanken eine Rolle. Es ist ein besorgniserregender Notruf, der die Polizei am 24. Januar 2020 erreicht: Am anderen Ende der Leitung meldet sich ein Mann, der angibt, sich stellen zu wollen. Er habe in einem Gasthaus soeben „blutrünstige Monster“ erschossen. Sofort macht sich ein polizeiliches Großaufgebot auf den Weg zu der Adresse. Dort wartet der Anrufer bereits auf die Einsatzkräfte – kniend und mit erhobenen Händen. Noch während die Polizist:innen ihm Handschellen anlegen, wird ihnen das Ausmaß der Tat bewusst: Der Mann hat sechs Menschen erschossen. Und sie waren keineswegs Fremde, sondern seine eigenen Angehörigen. Was bringt einen Menschen dazu, die Waffe gegen seine eigene Familie zu richten? In dieser Folge von „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ sprechen wir über einen Fall, in dem sich genau diese Frage unweigerlich stellt. Wir rekonstruieren die Tat eines jungen Mannes, der überzeugt ist, selbst ein Opfer zu sein, und zeigen, wie eine vergiftete Realität zum Nährboden für einen tödlichen Plan wurde. Expertin in dieser Folge: Psychiaterin Prof. Dr. Manuela Dudeck