
Show Notes
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Suizid und sexualisierte Gewalt.
Hilfe bei Suizidgedanken Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 / 0800 1110 222 sowie 116123, anonym, kostenlos und 24/7 erreichbar Auch per Chat: https://online.telefonseelsorge.de/
Noelia ist verzweifelt. Obwohl sie gerade erst Anfang 20 ist, hat sie bereits mit dem Leben abgeschlossen. Noelia hat weder Träume noch Ziele. Dafür umso mehr Schmerz, den sie mit sich trägt. Immer wieder versucht die junge Katalanin, sich das Leben zu nehmen. Und als ihr letzter Suizidversuch dazu führt, dass sie querschnittsgelähmt in einem Krankenhausbett aufwacht, trifft Noelia schließlich eine Entscheidung: Sie will ihren Tod in die Hände des Staates legen. Doch diese Rechnung hat sie ohne ihren Vater gemacht…
In Spanien ist Sterbehilfe ein Recht, das den Menschen zusteht. Mit dem sogenannten „LORE“ hat die Sánchez-Regierung 2021 sowohl die aktive Sterbehilfe als auch den assistierten Suizid legalisiert, wenn auch unter klaren Bedingungen. In dieser Folge erklären wir, wie genau der Umgang mit Sterbehilfe in Spanien aussieht und wo die Unterschiede zu Deutschland liegen. Außerdem gehen wir der Frage nach, inwieweit Angehörige ein Mitspracherecht haben, wenn es um das selbstgewählte Lebensende einer Person geht.
Expert:innen in dieser Folge: Prof. Dr. Jan Schildmann, Internist und Medizinethiker Pia Dittke, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsphilosophie und Medizinrecht der Universität Münster Karin Griese, Leiterin des Bereichs Traumaarbeit der Frauenrechtsorganisation “medica mondiale” Prof. Dr. med Thomas Pollmächer, Psychiater und Vorsitzender des Vereins “Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e.V.”
**Credit**
Hosts: Paulina Krasa, Laura Wohlers Producer: Paulina Krasa, Laura Wohlers und Jon Handschin Redaktion: Paulina Krasa, Laura Wohlers, Jennifer Fahrenholz Schnitt: Pauline Korb Rechtliche Abnahme: „Abel und Kollegen“; Benedikt Müller
**Quellen (Auswahl)**
Verwaltungsgericht Nr. 14 von Barcelona, Urteil vom 17.03.25 - liegt vor Oberster Gerichtshof Katalonien: Urteil Nr. 3048/2025 vom 19.09.2025 - liegt vor BOLETÍN OFICIAL DEL ESTADO: Organgesetz 3/2021 vom 24. März zur Regelung der Sterbehilfe https://shorturl.at/AV3aZ Antena 3: “Noelia Castillo Ramos, la joven de 25 años que ha logrado la eutanasia | Las Entrevistas de Sonsoles” https://shorturl.at/AdBve El País: “Cronología del ‘caso Noelia’| La joven parapléjica tiene programada la eutanasia que espera desde 2024” https://shorturl.at/pbVPf
Hier geht es zu Paulinas LTO-Artikel https://shorturl.at/QgRKO
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Thomas ist spät dran. Gerade noch schafft er es, in seinen Zug zu steigen. Wenige Minuten später gibt es einen ohrenbetäubenden Knall. Als Thomas wieder zu sich kommt, liegt er auf dem Boden des schräg stehenden Waggons. Um ihn herum: Dunkelheit, Trümmer und verletzte Menschen. Noch weiß er nicht, dass sein Zug gerade frontal mit einem entgegenkommenden Regionalzug zusammengestoßen ist.
Lange hat sich der 24-jährige Theo einen Freund gewünscht, mit dem er gemeinsam durchs Leben gehen kann. Als er Vincent kennenlernt, geht dieser Wunsch endlich in Erfüllung. Doch bald schon verlangt sein neuer Freund von ihm, sich zu verändern. Mit Mutproben soll Theo über sich hinauswachsen – beweisen, dass er stark und unerschrocken ist und so ein „richtiger Mann“ werden. Die Aufgaben werden gefährlicher, die Freundschaft zur Bewährungsprobe. Als Theo vorsichtig versucht, auf Abstand zu gehen, ahnt er nicht, was er damit bei Vincent auslöst. Bis eine Mutprobe schließlich zur tödlichen Falle wird. In dieser Folge von „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ sprechen wir über ein Gefühl, das wohl jeder kennt: Neid. Darüber, was er mit Freundschaften, aber auch mit einem selbst machen kann. Und wir erzählen von einer Freundschaft, in der Neid letztendlich tödliche Zerstörung anrichtete. Expert:innen in dieser Folge: Psychotherapeutin, Podcasterin und Autorin Franca Cerutti Allgemeinmediziner und Medizinjournalist Dr. Christoph Specht
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um Suizid und sexualisierte Gewalt. Prinz Andrew kommt 1960 als Sohn von Queen Elizabeth II. in eine Welt, in der es ihm an kaum etwas fehlt. Er wächst in Palästen auf, macht Karriere beim Militär und führt später ein Leben zwischen royalen Verpflichtungen, exklusiven Partys und einem internationalen Freundeskreis. Fast vier Jahrzehnte später wird Virginia - genannt Jenna - Roberts in den USA geboren. Ihre Kindheit verläuft vollkommen anders. Schon früh erlebt sie Gewalt und Missbrauch, läuft von zu Hause weg und versucht immer wieder, ihrem bisherigen Leben zu entkommen. Als Teenagerin arbeitet sie schließlich in einem Luxusresort in Florida. Dort begegnet sie einer Frau, die ihr eine außergewöhnliche Chance verspricht: Ghislaine Maxwell. Zwei Biografien, die unterschiedlicher kaum beginnen könnten. Doch im März 2001 führen sie nach London und zu einer Begegnung, die Jahre später nicht nur das Leben von Jenna, sondern auch das des britischen Prinzen grundlegend verändern wird. In dieser Folge von „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ erzählen wir die Geschichte von Virginia Giuffre und Prinz Andrew. Wir zeichnen nach, wie ihre Lebenswege in das Umfeld von Jeffrey Epstein und Ghislaine Maxwell führen, was Virginia über ihre Begegnungen mit Andrew berichtet und wie aus einem Schnappschuss schließlich ein Bild wird, das um die Welt geht. Es geht um Macht und Abhängigkeit, um ein Netzwerk aus Reichtum und Einfluss – und um Vorwürfe, die Prinz Andrew bis heute bestreitet.
Inhaltswarnung: In dieser Folge spielen Suizidgedanken eine Rolle. Es ist ein besorgniserregender Notruf, der die Polizei am 24. Januar 2020 erreicht: Am anderen Ende der Leitung meldet sich ein Mann, der angibt, sich stellen zu wollen. Er habe in einem Gasthaus soeben „blutrünstige Monster“ erschossen. Sofort macht sich ein polizeiliches Großaufgebot auf den Weg zu der Adresse. Dort wartet der Anrufer bereits auf die Einsatzkräfte – kniend und mit erhobenen Händen. Noch während die Polizist:innen ihm Handschellen anlegen, wird ihnen das Ausmaß der Tat bewusst: Der Mann hat sechs Menschen erschossen. Und sie waren keineswegs Fremde, sondern seine eigenen Angehörigen. Was bringt einen Menschen dazu, die Waffe gegen seine eigene Familie zu richten? In dieser Folge von „Mordlust – Verbrechen und ihre Hintergründe“ sprechen wir über einen Fall, in dem sich genau diese Frage unweigerlich stellt. Wir rekonstruieren die Tat eines jungen Mannes, der überzeugt ist, selbst ein Opfer zu sein, und zeigen, wie eine vergiftete Realität zum Nährboden für einen tödlichen Plan wurde. Expertin in dieser Folge: Psychiaterin Prof. Dr. Manuela Dudeck