
Warum PsychotherapeutInnen gerade wütend sind – und alle es sein sollten
Rätsel des Unbewußten. Psychoanalyse & Psychotherapie.Show Notes
Informationen zu den Kürzungen in der Psychotherapie: https://www.aerzteblatt.de/news/honorarkurzung-fur-psychotherapeuten-beschlossen-6abedcce-557a-4223-9b83-e1ca9b30786d
Folge über die aktuellen Reformen und die Zukunft der Psychotherapie: https://psy-cast.org/warum-die-zukunft-der-psychotherapie-gefaehrdet-ist/
Unser Instagram-Kanal, wo wir Infos posten: https://www.instagram.com/raetseldesunbewussten/
Aktuelle Informationen hier: https://www.dptv.de
Telegram-Gruppe zur Vernetzung (für alle, die mithelfen wollen und informiert werden möchten): https://t.me/+x84haSREsoVmMDYy
Bundestagspetition 196376 (Aktuell noch in Prüfung, aktuelle Informationen findet ihr hier. Sobald die Petition online ist (voraussichtlich Montag) kann man zeichnen: https://epetitionen.bundestag.de/epet/petuebersicht/mz.nc.html
Petition auf change.org: Diese Petition setzt ein symbolisches Zeichen gegen die Kürzungen. Damit sich die Politik mit den Forderungen auseinandersetzen muss, braucht es aber den Weg über eine offizielle Bundestagspetition. Wer bei change.org unterschreibt: es wäre super, dies in ein paar Tagen auch über die Bundestagspetition zu tun: https://www.change.org/p/monatelange-wartezeiten-und-jetzt-werden-psychotherapeutische-leistungen-gekürzt
So lange Informationen hier: https://www.dptv.de/aktuelles/meldung/bundestagspetition-zur-verguetung-psychotherapeutischer-leistungen-eingereicht/
Kontakt zum lokalen Bundestagsabgeordneten: https://www.bundestag.de/abgeordnete
Fachverbände mit aktuellen Informationen: https://bvvp.de/ https://www.bptk.de/ https://www.dptv.de/
Demonstration: Hamburg: 14.3. 16 Uhr Arno Schmidt Platz Leipzig: 15.3. 16 Uhr Marktplatz Stuttgart: 14.3. 11 Uhr Schlossplatz vor der Commerzbank
Zur Situation der Hebammen: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/hebammen-situation-kritik-100.html
More from Rätsel des Unbewußten. Psychoanalyse & Psychotherapie.
In dieser Folge beschäftigen wir uns mit den gewaltsamen Protesten in Paris und wie wir als Psychoanalytiker darauf blicken.
Was passiert, wenn ein Kind nach dem Tod eines Geschwisters geboren wird – und unbewusst dessen Platz einnehmen soll? In dieser Folge geht es um das Replacement Child, unverarbeitete Trauer, familiäre Projektionen und die schwierige Suche nach einer eigenen Identität. Mit persönlichen Zuschriften, psychoanalytischen Perspektiven und der Frage, wie sich traumatische Verluste über Generationen fortschreiben können.
Schizoidie wird oft mit emotionaler Kälte, Rückzug und Einzelgängertum verbunden. Doch hinter schizoiden Persönlichkeitszügen kann sich eine besonders empfindsame innere Welt verbergen. In dieser Folge fragen wir, warum Nähe zugleich ersehnt und als vereinnahmend erlebt werden kann, weshalb sich Beziehungen ins Innere verlagern und wie Rückzug dazu dient, die eigene Eigenheit zu schützen. Wir sprechen über typische schizoide Dynamiken, mögliche biografische Hintergründe, die Abgrenzung zu Autismus und sozialer Angst sowie darüber, wie Menschen lernen können, Beziehung zuzulassen, ohne sich selbst darin zu verlieren.
Aggression gehört zur psychischen Entwicklung – bei Männern wie bei Frauen. Doch sie zeigt sich nicht immer auf dieselbe Weise. Bei Aggression geht es dabei um mehr als Wut: um Selbstbehauptung, Abgrenzung, Konkurrenz und die Fähigkeit, das eigene Wollen zu vertreten. In dieser Folge fragen wir, warum weibliche Aggression häufig weniger offen erscheint und wie sie sich vielleicht stattdessen etwa im Sich-klein-Machen, in indirekter Konkurrenz, Selbstzweifeln oder gegen das eigene Selbst gerichteten Formen ausdrücken kann. Wir sprechen auch darüber, warum es für eine gelingende Entwicklung wichtig ist, die eigene Aggression nicht abzuspalten, sondern sie so zu integrieren, dass man sich behaupten, unterscheiden und seinen eigenen Weg gehen kann, ohne Beziehung als bedroht erleben zu müssen.
Im vierten und letzten Teil von Andis Fallgeschichte verändert sich die Therapie spürbar: Seine Panik, frühe Erfahrungen von Verlassenheit und seine Wut treten immer stärker in die therapeutische Beziehung. Wie wird eine Veränderung möglich, wenn Verstehen allein nicht mehr ausreicht? Und was bedeutet es, sich einem anderen Menschen wirklich anzuvertrauen?