
Show Notes
Wie lernen wir, Grenzen zu setzen, wenn wir früh erfahren haben, dass Harmonie wichtiger ist als die eigenen Bedürfnisse?
In dieser Folge erzählt Florence von ihren Erfahrungen mit Mobbing am Arbeitsplatz, Grenzüberschreitungen und der Schwierigkeit, für die eigenen Bedürfnisse einzustehen. Nachdem sie sich für einen Kollegen eingesetzt hatte, machte sie die schmerzhafte Erfahrung, dass der eigene Einsatz nicht immer gesehen oder gewürdigt wird. Im Gegenteil: Statt dass die eigentliche Situation im Mittelpunkt stand, erlebte sie eine Täter-Opfer-Umkehr. Doch warum fällt es Florence auch in anderen Beziehungen schwer, Grenzen zu setzen und Zeit für sich einzufordern? Warum löst ein Nein so schnell Schuldgefühle aus? Gemeinsam mit Lukas schaut sie darauf, welche Rolle ihre Kindheit und das starke Bedürfnis nach Harmonie dabei spielen. Sie sprechen darüber, wie früh erlernte Anpassung unser heutiges Verhalten prägen kann – und warum wir manchmal erst Grenzen setzen, wenn sich bereits viel angestaut hat.
Was wäre, wenn ein Nein keine ausführliche Begründung braucht? Und wenn Abgrenzung nicht das Ende von Verbindung bedeutet, sondern echte Verbindung überhaupt erst möglich macht?
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