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Um reichhaltige Ernten zu erzielen, müssen die Pflanzen mit den Nährstoffen versorgt werden, die sie benötigen. Derzeit stammen diese noch größtenteils aus industriellen Mineraldüngern. Doch der Preisanstieg, der insbesondere durch geopolitische Spannungen und steigende Energiekosten verursacht wurde, hat die Abhängigkeit der europäischen Landwirtschaft von diesen Betriebsmitteln deutlich gemacht.
Wie lässt sich diese Abhängigkeit verringern, ohne die Ernten zu gefährden? Welche Alternativen können herkömmliche Düngemittel ergänzen?
In der 72. Folge von „Nahrung für Europa“ beleuchten wir die Herausforderungen, denen sich die europäischen Landwirte gegenübersehen, aber auch die Lösungen, die sich abzeichnen, um ein widerstandsfähigeres Agrarsystem aufzubauen.
In der irischen Grafschaft Clare berichten die Landwirte Declan O’Dwyer und Fergal Smith über die Folgen dieser Krise und schildern zwei sehr unterschiedliche Realitäten vor Ort. Wir treffen außerdem Jessica Fitch, Generalsekretärin von ECOFI, dem Europäischen Konsortium der biobasierten Düngemittelindustrie, die auf das Potenzial dieser Alternativen und die für ihre Entwicklung notwendigen Voraussetzungen eingeht.
Schließlich erläutert Ionuţ Balaban von der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Europäischen Kommission, wie die Europäische Union die Widerstandsfähigkeit des Sektors stärken und dessen Abhängigkeit von industriellen Mineraldüngern verringern will.
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