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Mit Lichtgeschwindigkeit durchqueren sie das Universum und stauchen und strecken dabei Raum und Zeit: Gravitationswellen. Mehr als hundert Jahre lang haben Physikerinnen und Physiker über ihre Existenz spekuliert, bis es im Jahr 2015 erstmals gelang, Gravitationswellen nachzuweisen. Welche Signale seitdem gemessen wurden, was sie uns über das Universum verraten und wie Gravitationswellen in Zukunft noch genauer untersucht werden könnten, berichtet Frank Ohme vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover in dieser Folge.
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Als das James-Webb-Teleskop vor knapp fünf Jahren ins Weltall startete, warteten Astronominnen und Astronomen weltweit gespannt auf die ersten Bilddaten des neuen Teleskops. Neben detailreichen Aufnahmen von kosmischen Nebeln und den Atmosphären von Exoplaneten fanden sie in den ersten Bildern aber auch Hinweise auf Objekte, die zuvor noch nie beobachtet wurden – ganz kleine, rötliche Punkte, die man auf den Namen „Little Red Dots“ taufte. Was Astronominnen und Astronomen bislang über die kleinen roten Punkte herausgefunden haben und welche Bedeutung die Objekte für unser Verständnis vom frühen Universum haben, berichtet Jan-Torge Schindler von der Universität Hamburg.
Quantencomputer versprechen, Probleme zu lösen, die sich mit klassischen Computern nicht lösen lassen. Doch wie baut man einen funktionsfähigen Quantencomputer, der dieses Versprechen halten kann? Mit dieser Frage beschäftigen sich Forschende weltweit und nutzen dabei verschiedene Ansätze. Ferdinand Schmidt-Kaler von der Universität Mainz, mit dem wir für diese Folge unseres Podcasts gesprochen haben, nutzt dafür Ionen, also elektrisch geladene Atome.
Weltweit arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Bau von Quantencomputern und verfolgen dabei unterschiedliche Ansätze. In dieser Folge soll es um einen dieser Ansätze gehen: Nämlich um winzige Schaltkreise, sogenannte supraleitende Qubits. Wie man aus ihnen Quantencomputer baut und welche anderen Ideen im Lauf der Zeit aufkamen und teilweise auch wieder verworfen wurden, berichtet Stefan Filipp von der Technischen Universität München.
Seit vielen Jahrhunderten schon bereitet „El Niño“, zu Deutsch „kleiner Junge“ oder auch „das Christkind“, Fischern in Südamerika große Sorgen. Heutzutage beschäftigt das Phänomen auch zahlreiche Forschende – wie Daniela Domeisen von der Universität Lausanne und der ETH Zürich, mit der wir für diese Folge gesprochen haben.
Die Idee, mit einer einzigen Formel das gesamte Universum zu beschreiben, ist ebenso verlockend wie utopisch. Dennoch gibt es Physikerinnen und Physiker, die nach einer Weltformel – oder im Englischen nach einer „Theory of Everything“ – suchen. Wie die Weltformel aussehen könnte und was sich Forschende von ihr erhoffen, erzählt Alexander Blum vom Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin in dieser Folge des Podcasts.