
Show Notes
Natürlich war das Weltwirtschaftsforum in diesem Jahr so weltpolitisch wie lange nicht mehr. Der vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump losgetretene Streit um Grönland, seine Rede in Davos und die Rede des kanadischen Premierministers Mark Carney standen im Mittelpunkt: Und mit ihnen die Frage, wie es um das transatlantische Verhältnis eigentlich steht und ob die bestehende Weltordnung zusammen gebrochen ist oder zumindest kurz davor steht.
Zugleich ist Davos aber nach wie vor ein Treffen auch der wichtigsten Manager der Welt, es geht eben um Wirtschaftsfragen, um unternehmerischen Erfolg. Und um Künstliche Intelligenz und Digitalisierung. Wer in dieser Schlüsseltechnologie die Nase vorne hat, wird sich nicht nur kommerziell durchsetzen. Der Nvidia-Vorstandsvorsitzende Jensen Huang war in Davos, der Palantir-Chef Alexander Karp, SAP-Chef Christian Klein.
Gezeigt hat sich in diesem Jahr: Die Amerikaner blicken zunehmend bemitleidend auf Europa - eben auch die Unternehmer. Das war vor 10 Jahren noch anders. Wie also steht es technologisch um Deutschland und Europa? Was für eine Beziehung besteht gerade zwischen Europa und Amerika? Reden amerikanischen Manager hinter vorgehaltener Hand anders, als wenn Donald Trump ihnen zuhört. Über all das sprechen wir in dieser Episode.
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