
Show Notes
Warum ist Frieden so verdammt schwer? Mit dieser Frage beginnt unsere erste Folge von "Liefers + Broicher" – und ziemlich schnell wird aus einem großen politischen Thema etwas Persönliches. Jan erzählt von Dresden, von einer Familiengeschichte, die seinen Blick auf Krieg und Pazifismus geprägt hat, vom Aufwachsen in der DDR und von Momenten, in denen aus Angst plötzlich Mut wurde. Wie weit trägt Gewaltlosigkeit? Funktioniert Pazifismus nur, solange sich auch der andere an Regeln hält? Und sind wir Menschen im Ernstfall tatsächlich so egoistisch und aggressiv, wie wir oft glauben – oder zeigt sich gerade dann etwas ganz anderes?
Hört gerne rein! Das ist "Liefers + Broicher". Die erste Folge. Ab jetzt jeden Samstag.
Und jetzt seid ihr dran: Was denkt ihr? Wo widersprecht ihr uns? Welche Fragen und Themen sollen wir uns als Nächstes vornehmen? Schreibt uns. Und wenn euch gefällt, wohin diese Gespräche führen, folgt oder abonniert "Liefers & Broicher" dort, wo ihr uns am liebsten hört. Gerade zum Start hilft uns das sehr :) * https://www.instagram.com/janjosefliefers/ https://www.instagram.com/alexbroicher/ * Producer: Claas Engels * #LiefersUndBroicher #Liefers #Liefers+Broicher #JanJosefLiefers #LiefersPodcast #AlexBroicher #PodcastDeutschland #Frieden #Freiheit #FriedenUndFreiheit #Pazifismus #Demokratie #DDR #FriedlicheRevolution #Ukraine #Zeitgeschehen #Gesellschaft #Podcast #Krieg #Tatort #LanzundPrecht #LanzPrecht
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Eine sehr persönliche Folge mit offenem Visier: was glauben wir eigentlich – und woher wissen wir, dass das, was wir glauben, wahr ist? Wir alle tragen Überzeugungen in uns, die viel älter sein können als unsere bewussten Entscheidungen. „Ich muss stark sein.“ „Ich darf niemandem zur Last fallen.“ „Menschen kann man vertrauen.“ Oder gerade nicht. Solche Glaubenssätze entstehen aus Kindheit, Erfahrungen, Verletzungen, Familie und Gesellschaft. Irgendwann hören sie auf, sich wie Annahmen anzufühlen. Sie werden zu dem, was wir für Wirklichkeit halten.
Darf man ein entführtes Flugzeug abschießen, bevor es zur Terrorwaffe wird? Und was hat Heino damit zu tun? "Die Würde des Menschen ist unantastbar" - ein Satz, der selbstverständlich klingt – bis man fragt, was er im Ernstfall bedeutet. Darf man wenige Menschen opfern, um viele zu retten? Wie viel darf ein Staat vom Einzelnen verlangen? Und wie ernst nehmen wir die Würde derjenigen, deren Ansichten wir ablehnen? Jan Josef Liefers und Alex Broicher sprechen über ein großes Versprechen und seine Widersprüche im täglichen Leben. Über das Bedürfnis, Menschen in Gruppen einzuteilen, über Leistung, Gerechtigkeit und die Frage, ob wir allen den gleichen Wert zugestehen. Was mit einer turbulenten Flugreise an der Seite von Heino beginnt, führt zu einer Frage, die jeden betrifft: Wie schützen wir die Würde anderer – und bewahren unsere eigene?
Was ist der Sinn des Lebens? Wonach streben wir? Wir arbeiten, haben Freunde, Anerkennung. Und trotzdem bleibt oft das Gefühl, dass da noch mehr kommen muss. Woran liegt das? Und wer bestimmt eigentlich, was wir wert sind? Jan Josef Liefers und Alex Broicher sprechen sehr persönlich und offen über diese Themen. Jan erzählt von seiner Kindheit und davon, warum berufliche Sicherheit und Selbstzweifel durchaus zusammenpassen. Alex fragt sich, wie viel seines Selbstwerts an der Arbeit hängt und ob hinter der Lust auf neue Herausforderungen manchmal auch die Unfähigkeit steckt, zufrieden zu sein.
Was bleibt vom Wir, wenn jeder in seiner eigenen Welt lebt? Teilen wir noch eine Wirklichkeit? Worüber verständigen wir uns, wenn uns ganz unterschiedliche Fragen beschäftigen? Jan Josef Liefers und Alex Broicher bewegen sich zwischen drei Fragen: Erleben wir das Ende der Gleichzeitigkeit, weil jeder andere Ausschnitte der Welt zu sehen bekommt? Das Ende der Verbindlichkeit, weil wir uns alle Möglichkeiten offenhalten wollen, während wir auf Verlässlichkeit angewiesen sind? Und droht damit das Ende des Gemeinsamen – der Grundlage unseres Zusammenlebens mit Menschen, die wir uns nicht ausgesucht haben?
Jan, nackt beim Handstand. Wie frei sind wir noch, wenn jeder unbedachte Moment gegen uns verwendet werden kann? Und wer bestimmt, wer wir digital sind, wenn sich unser Gesicht kopieren und unsere Stimme nachbauen lässt? Jan Josef Liefers und Alex Broicher sprechen live von der IFA Bühne über das Recht am eigenen Bild, Gesichtserkennung, Deepfakes und eine Kollegin, die ihren digitalen Doppelgänger durchaus zur Arbeit schicken würde. Über die Macht der Bilder – und darüber, was sie von einem Menschen wirklich zeigen. Was bleibt vom Staunen, wenn sich alles künstlich herstellen lässt? Zwischen digitaler Kopie und echtem Leben. Am Ende steht eine Frage, die uns alle angeht: Müssen wir uns ständig durch die Augen anderer betrachten – oder können wir einander die Freiheit lassen, Mensch zu sein? Mit Widersprüchen, Fehlern und einem Leben, das auf kein Profil passt. Die Technik verändert unsere Welt. Wie wir darin miteinander umgehen, entscheiden wir selbst.