
Show Notes
Constantin Schreiber war das Gesicht der Tagesschau. Heute ist er Buchautor, Moderator, Nahost-Experte und Podcaster. Mit Bettina Böttinger spricht er über Angriffe auf Journalist*innen, Islamdebatten und sein bewegtes Leben zwischen Tel Aviv, New York, Berlin und Hamburg.Es geht um seine Kindheit, die dunkle Seite der Öffentlichkeit, die Kraft der Musik - und darum, warum er ein ganzes Buch darüber geschrieben hat, wie man in einer lauten Welt das eigene Gleichgewicht findet.Bettinas Gast:https://www.instagram.com/constantinschreiber/Du möchtest mehr über meine Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Informationen und Rabatte https://linktr.ee/zwischendenzeilenpodcastDu hast Fragen oder Anregungen? Dann schreib uns hier: [email protected]Zwischen den Zeilen erscheint jeden Dienstag überall, wo es Podcasts gibt. Learn more about your ad choices. Visit megaphone.fm/adchoices
More from Zwischen den Zeilen
Sie ist das pulsierende Herz der Berliner Pop-Avantgarde und fegt seit fast drei Jahrzehnten als unermüdliche Frontfrau der Band MIA. über die großen Festivalbühnen. In dieser Folge von „Zwischen den Zeilen“ spricht Mieze Katz mit Bettina Böttinger über das neue Album „Euphorie und Alltag“ und verrät, warum ihre laute, exaltierte Bühnenpräsenz keine inszenierte Kunstfigur, sondern ihre Lebensrealität ist.
Bernhard Hoëcker ist einer der klügsten Köpfe im deutschen Fernsehen – ein neugieriger Alltagsphilosoph, reaktionsschneller Improvisationskünstler und ein Meister darin, abstrakte Phänomene in hochunterhaltsame Denketten zu verwandeln. Er wurde durch „Switch“ und „Genial daneben“ berühmt und ist heute fester Bestandteil von „Wer weiß denn sowas?“.
Niemand sitzt länger im Deutschen Bundestag und kaum jemand ist schlagfertiger: Gregor Gysi ist ein politisches Urgestein und eine absolute Ausnahmeerscheinung. In dieser Folge von „Zwischen den Zeilen“ blickt der 78-Jährige im Gespräch mit Bettina Böttinger auf ein Leben voller politischer Beben, historischer Brüche und persönlicher Herausforderungen zurück. Mit scharfem Verstand und seiner legendären Selbstironie analysiert der Außenpolitiker die globale Krisenlage, das schwindende Gefühl der Gemütlichkeit in Deutschland und die tiefe gesellschaftliche Frustration im Osten. Schonungslos ehrlich reflektiert Gysi über die massiven Anfeindungen der frühen Nachwendejahre und gesteht, warum er den PDS-Parteivorsitz 1989 mit heutigem Wissen wohl vehement abgelehnt hätte. Er warnt vor einer blinden Aufrüstungsspirale, fordert unermüdlich diplomatische Vorstöße im Ukraine-Krieg und ordnet die rasante Wandlung seiner ehemaligen Weggefährtin Sahra Wagenknecht ein. Wer drei Herzinfarkte überlebt hat, blickt zudem anders auf die ihm verbleibende Zeit: Gysi erzählt herrlich lakonisch von seinem DDR-Kulturminister-Vater, dem plötzlichen Weltruhm seiner Tante Doris Lessing, seinem Podcast mit Karl-Theodor zu Guttenberg und der unerfüllten Sehnsucht nach einem echten Dschungel-Abenteuer.
Rosalie Thomass gehört zu den vielseitigsten und facettenreichsten Schauspielerinnen der deutschen Kino- und Fernsehlandschaft. Für ihre Fähigkeit, mit unverwechselbarer Ausstrahlung tief in die menschliche Seele blicken zu lassen, wurde sie bereits mit dem Grimme-Preis, dem Bayerischen Fernsehpreis und dem Deutschen Schauspielerpreis ausgezeichnet. Nun steht sie vor einem neuen Karriere-Meilenstein: Sie übernimmt die Nachfolge von Dagmar Manzel als neue Kommissarin im beliebten Franken-Tatort an der Seite von Fabian Hinrichs. In dieser Folge von „Zwischen den Zeilen“ spricht die gebürtige Münchnerin mit Bettina Böttinger über ihren Start im etablierten Tatort-Team und warum das Kultformat für sie der perfekte Ort ist, um gesellschaftlich relevante Themen für ein Millionenpublikum greifbar zu machen. Sie diskutieren die kritische Auseinandersetzung mit der medialen Darstellung sexualisierter Gewalt gegen Frauen in Kriminalfilmen, den umstrittenen Umgang mit der Nacktheit von minderjährigen Schauspielerinnen und die Bedeutung der weiblichen Perspektive vor und hinter der Kamera. Rosalie Thomass berichtet auch von ihren eigenen, teils verstörenden Erfahrungen bei ihrer ersten Hauptrolle als minderjährige Prostituierte. Zudem gibt sie spannende Einblicke in ihre Arbeit als Drehbuchautorin für die Romanverfilmung „Lügen über meine Mutter“ von Daniela Dröscher. Sie erklärt, warum es ihr ein Herzensanliegen ist, die Umstände und strukturellen Zwänge der Müttergeneration liebevoll zu beleuchten, anstatt sich in pauschaler Abwertung zu üben.
Wie wird man nach einer Kindheit voller extremer Brüche zur unerschütterlichen Optimistin des deutschen Bildungssystems? Florence Brokowski-Shekete hat als erste Schwarze Schulamtsdirektorin in Baden-Württemberg Geschichte geschrieben. Bei „Zwischen den Zeilen“ liefert sie Bettina Böttinger erfrischend klare Antworten auf den aktuellen PISA-Schock - tief verwurzelt in ihrer eigenen, berührenden Lebensgeschichte.