
Deine Agentur steuern: 30 Minuten im Monat
Master of Scaling: Marketing messbar machen – mit Ads, Automatisierung & KIShow Notes
„Die Agentur hat mir gesagt, das ist alles eingerichtet. Aber ich kann das ja nicht überprüfen.“ So hat ein Unternehmer Jörg seine Lage beschrieben. Jeden Monat kommt die Rechnung, ab und zu ein Report mit vielen Klicks und Prozentzahlen. Ob die Agentur gute Arbeit macht, kann er trotzdem nicht sagen. In dieser Folge zeigt Jörg, wie du deine Agentur steuerst, ohne selbst zum Google-Ads-Experten zu werden. Es dauert ungefähr 30 Minuten im Monat.
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Warum die Zusammenarbeit einschläft
Am Anfang ist der Chef der Agentur ständig da, nach ein paar Monaten telefoniert man vielleicht noch alle zwei Monate. Die Gebühr läuft weiter. Meistens steckt keine böse Absicht dahinter: Die Aufmerksamkeit geht dahin, wo nachgefragt wird. Steuern heißt deshalb nur, regelmäßig die richtigen Fragen zu stellen.
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Vor dem Termin: zehn Minuten
• Eine einfache Liste aus deinem Vertrieb: Welche Anfragen kamen letzten Monat über die Werbung, welche davon waren brauchbar, welche wurden zum Auftrag? • Diese Liste ist das Wertvollste, was du deiner Agentur geben kannst. Sie sieht Klicks und Formulare, was daraus geworden ist, siehst nur du. • Im Änderungsverlauf deines Google-Ads-Kontos steht, wer wann was geändert hat. Steht dort wochenlang nichts, ist das eine Frage wert. Steht dort extrem viel, auch. • Du hast keinen Zugriff auf dein eigenes Konto? Dann ist das der erste Punkt, noch vor allem anderen.
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Im Termin: drei Fragen
Zwanzig Minuten, einmal im Monat, am besten mit der Person, die in deinem Konto arbeitet.
• Was hat sich bei unserer Zielzahl getan, und warum? Gemeint ist eine einzige Zahl, zum Beispiel was euch eine brauchbare Anfrage oder ein Auftrag kostet. • Was habt ihr seit dem letzten Termin geändert, und was war die Überlegung dahinter? • Was testet ihr als Nächstes, und woran erkennen wir, ob es geklappt hat?
Jeder Termin endet mit einer Entscheidung in drei Zeilen: Was ist entschieden, wer macht es, wann schauen wir wieder drauf?
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Warum genaues Hinschauen schaden kann
Steuern heißt nicht, im Konto mitzuschrauben. Google Ads arbeitet heute stark automatisch, und nach größeren Änderungen braucht eine Kampagne in der Regel eine Weile, bis sie sich eingependelt hat. Ändern du und deine Agentur gleichzeitig, weiß am Ende niemand mehr, was gewirkt hat.
• Du entscheidest über Ziel, Budget und Rahmen, die Agentur über die Umsetzung im Konto. • Bewertet wird nach einem Zeitraum, den ihr vorher festlegt. Meistens sind das eher Monate als Wochen.
Hellhörig werden solltest du, wenn:
• ihr nach zwei, drei Terminen noch keine Zielzahl habt • Änderungen passieren, die dir niemand erklären kann • die Termine seltener werden und jedes Mal jemand anderes am Tisch sitzt
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Die eine Frage für deinen nächsten Termin
„Was hat uns letzten Monat eine brauchbare Anfrage gekostet?“ Kommt eine Zahl, oder schlägt die Agentur vor, dafür die Rückmeldung aus dem Vertrieb einzurichten, seid ihr auf einem guten Weg. Hörst du dagegen Klickpreise, Klickraten und Impressionen, redet ihr über zwei verschiedene Dinge. Das ist kein Grund zu kündigen, aber genau dort würde Jörg ansetzen.
Kurz gesagt: Zugriff auf dein eigenes Konto, eine Zielzahl, eine Liste aus dem Vertrieb und einmal im Monat 30 Minuten mit drei Fragen. Den Rest macht die Agentur.
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Passend dazu: Was du vor der Unterschrift klären solltest
Folge 464, Die Fragen, die du jeder Agentur stellen solltest: https://master-of-search.podigee.io/464-die-fragen-die-du-jeder-agentur-stellen-solltest Folge 455, Google Ads Agentur auswählen: https://master-of-search.podigee.io/455-google-ads-agentur-auswahlen-so-erkennst-du-gute-anbieter
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Du kannst gerade nicht sagen, was dich eine brauchbare Anfrage kostet? Schreib uns kurz, wir schauen gemeinsam mit dir auf dein Konto: https://www.master-of-scaling.de/kontakt/?utm_source=podcast&utm_medium=beschreibung&utm_campaign=folge-472
Zweimal pro Woche eine Geschichte aus dem Alltag und Handgriffe aus echten Konten: https
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