
"Als Kind habe ich mich gerne im Cellokasten versteckt!" - die Cellistin Julia Hagen
hr2 Menschen und ihre MusikShow Notes
Das Cellospielen war ihr in die Wiege gelegt. Und das nicht nur, weil der Cellokasten beim Fangenspielen so ein gutes Versteck ist. Schon ihr Vater hat im berühmtem Hagen-Quartett das Cello gestrichen. Mittlerweile ist Julia Hagen (*1995) zum Cello-Shootingstar avanciert und tritt selbst mit dem Quartett des Papas auf.
Julia Hagen ist fest davon überzeugt, dass man den Inhalt eines Liedes auch dann verstehen kann, wenn die Melodie nur ausdrucksstark genug von einem Cello gespielt wird. Lieder von Brahms und Schubert hat sie mit in die Sendung gebracht, aber auch Volksmusik aus ihrer österreichischen Heimat und Songs von den Beatles (natürlich gespielt von einem Cello-Ensemble).
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Schon allein deshalb habe Kunst die Fähigkeit, politisch zu sein, findet Christoph Sietzen. Vielschichtig sei sie - und das kann man auch von seinem Instrumentarium behaupten. Trommeln, Pauken, Stabspiele wie Marimba-, Vibra- oder Xylophon - als Multi-Perkussionist bewegt er sich permanent in einem Kosmos aus Rhythmus und Melodie. Geerdet, aber mit Explosionskraft. Diese Sendung ist eine Übernahme von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik".
Bodo Wartke liebt die Überraschung beim Kreativsein. Und er geht noch weiter: Experimentieren, Lösungen suchen und finden - diese Gabe hat die Menschheit in ihrer Geschichte schon öfter bewiesen, sagt er. Es gibt uns noch, trotz Weltuntergangsszenarien! Berufsoptimist Bodo Wartke ist der lebendige Beweis. In "Menschen und ihre Musik" packt er seine Playlist aus und kommentiert mit lustvoll scharfsinnigem Blick. Diese Sendung ist eine Übernahme von BR-Klassik aus der Reihe "Meine Musik".
Hören und erleben kann man Sebastian Scobel in der hr-Bigband. Neben einer spannenden Musik-Auswahl verrrät er, wie groovy Bach ist, warum er immer auf "eine Taste mehr" hinarbeitet und warum er in der Semper Oper auch schon unter dem Vorhang gelegen hat.
Er ist Mitbegründer, Sänger, Songschreiber und Gitarrist der Rodgau Monotones. Und manchmal selbst überrascht, dass das schon über 45 Jahre gut geht - besser als in jeder guten Ehe. Neben lautem Hessenrock macht Ali Neander genauso lang ganz andere Musik: Von Rap über Blues und Jazz bis hin zu Chanson und Kinderlied ist da alles dabei. Wann ihn etwas reizt, was ihn antreibt, was ihm Spaß macht, ihn herausfordert und inspiriert - und was er einfach gern hört, erzählt Ali Neander in "Menschen und ihre Musik".