
Goethes Steinpavillon: Mineralien, Fossilien, ein Abflussrohr und der Kölner Dom
Goethe | Der PodcastShow Notes
Im zweiten Teil von Marcus' Besuch bei Thomas in Weimar stöbern die beiden im Herzstück der naturwissenschaftlichen Sammlung in den 200 Jahre alten Sammelschränken im Steinpavillon, einem der beiden kleinen Türmchen in Goethes Garten am Frauenplan. Dort lagert die geologisch-mineralogische Sammlung mit 18.000 Steinen, Mineralien und Fossilien. In den Schubladen, in die schon Goethe persönlich seine Stücke einlagerte und mit selbstbeschrifteten Etiketten versah, stoßen Thomas und Marcus auf manches Prachtstück oder Kurioses und ganz viele Fragen der Zeit. Thomas erklärt was Goethes Sammlungs-Etiketten mit seiner Visitenkarte zu tun haben. Marcus entdeckt steinerne "Stadtansichten" und lernt, wie Goethe zum Steinesammler wurde und was ein Abflussrohr und der Kölner Dom mit der Sammlung zu tun haben.
Die Links: Klassik Stiftung: Interview mit Thomas auf der Webseite der Klassik Stiftung: "Was »Nebendinge« über Goethe sagen" mit einem Foto von Thomas vor einem der Sammelschränke im Steinpavillon. Foto des Steinpavillon auf der Webseite der Klassik Stiftung in Goethes Hausgarten.
Mit Musik von Blue Dot Sessions (Our Only Lark, Colon, Comma, Sparse, On The Hour, The Poplar Grove, Silver Lanyard). Technik und Produktion: Marcus Anhäuser
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Thomas bei der Klassik Stiftung in Weimar. Marcus bei Riffreporter.
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In Folge 25 sprechen Marcus und Thomas über Goethe und das Meer. Anlass ist eine Ausgabe der Zeitschrift mare, die sich diesem Thema mit einer Titelgeschichte und einem Interview widmet und auch Objekte aus Goethes naturwissenschaftlicher Sammlung zeigt.
Die 24. Folge des Goethe-Podcasts „Natur und Geist“ widmet sich einem Buch, dass es überraschenderweise bisher nicht gab: Das neue Buch von Thomas Schmuck über Goethes geowissenschaftliche Sammlung mit dem Titel: „Anschauung der Erde. Goethes geowissenschaftliches Arbeiten und Sammeln“. Im Gespräch mit Marcus erklärt Thomas nicht nur den Inhalt des Buches, sondern auch, wie ein solches wissenschaftshistorisches Werk entsteht und warum es so lange gedauert hat, Goethes umfangreiche geowissenschaftliche Sammlung in dieser Form zu untersuchen. Die Sammlung umfasst mehr als 18.000 Objekte und macht den größten Teil von Goethes naturwissenschaftlichen Beständen aus.
In Folge 23 stellen Thomas und Marcus einen weiteren Unterstützer Goethes vor: Frédéric Soret (1795-1865), ein Schweizer Privatgelehrter, wurde 1822 als Erzieher des späteren Großherzogs Carl Alexander nach Weimar berufen. Dort entwickelte sich eine enge Beziehung zu Goethe, die bis zu dessen Tod 1832 andauerte. Sorets Buch „Zehn Jahre bei Goethe“ (1836) gilt als eine der wichtigsten Quellen für Goethes Spätwerk und Alltag.
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