
Show Notes
Wie viel Radikalität braucht die deutsche Literatur? Benjamin von Stuckrad-Barre, einer der messerscharfsten Beobachter unserer Gesellschaft und einstiges „Wunderkind“ der Popliteratur, gibt im Podcast mit Bettina Böttinger Einblicke in seinen außergewöhnlichen Weg. In dieser Folge blickt er auf seine bewegte Karriere zurück, die in den 90er Jahren begann und ihn durch lebensgefährliche Drogenexzesse bis hin zu einer tiefen persönlichen Erneuerung führte. Er spricht offen über die rettende Kraft der Sonne in Los Angeles, seine Zeit im legendären Hotel Chateau Marmont und wie ihm sein enger Freund Udo Lindenberg in Momenten der Haltlosigkeit beistand. Benjamin von Stuckrad-Barre erklärt die besondere Dynamik ihrer Freundschaft, die Rolle seines Romans „Noch wach“ in der Metoo-Debatte und warum er heute einen bewussten Blick auf Machtstrukturen und die eigene Verletzlichkeit wirft. Ein Gespräch über die Freiheit der Sprache und den Mut zur klaren Positionierung.
Bettinas Gast: https://www.instagram.com/benjamin_von_stuckrad_barre/
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Wie wird man nach einer Kindheit voller extremer Brüche zur unerschütterlichen Optimistin des deutschen Bildungssystems? Florence Brokowski-Shekete hat als erste Schwarze Schulamtsdirektorin in Baden-Württemberg Geschichte geschrieben. Bei „Zwischen den Zeilen“ liefert sie Bettina Böttinger erfrischend klare Antworten auf den aktuellen PISA-Schock - tief verwurzelt in ihrer eigenen, berührenden Lebensgeschichte.