
Show Notes
Food Fak(t) live - seid dabei am 9. Oktober in Berlin. Alles Infos dazu findest du hier: http://bit.ly/44HXczb
Upgecycelte Lebensmittel!? Aus Bierresten Brot und Fleischersatz herstellen? So könnte die Zukunft der Lebensmittelindustrie aussehen! Darauf setzt zumindest Tim Gräsing, Bier-Sommelier und Geschäftsführer von ValueGrain. Bei ihm dreht sich alles um das innovative Upcycling von Bier-Treber. Im Gespräch mit Stefan Fak erklärt er, wie aus dem Nebenprodukt einer Bierbrauerei ein flüssiges Mehl hergestellt wird, das vielseitig in Lebensmitteln wie Brot und Fleischalternativen eingesetzt werden kann. In dieser Folge lernt ihr viel über die Bedeutung nachhaltiger Verwertung, die Herausforderungen bei der Nutzung von Nebenströmen und das enorme Potenzial einer echten Kreislaufwirtschaft im Lebensmittelmarkt.
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Ballaststoffe stehen plötzlich vorn auf der Packung: auf Proteinriegeln, Brotaufstrichen, Getränken. Lange waren sie eine Randnotiz auf dem Nährwertetikett. Hinter dem Hype steckt eine echte Lücke – die DGE nennt 30 Gramm am Tag als Ziel, im Durchschnitt landen rund 20 Gramm auf dem Teller. Aber Ballaststoff ist nicht gleich Ballaststoff. Was er im Körper bewirkt, hängt von seinem Aufbau ab. Und ausgerechnet der Stoff, der in vielen dieser Produkte steckt, ist kaum jemandem ein Begriff: Inulin.
Eine Firmengeschichte, in der immer alles glattlief, ist meistens nicht wahr. Gute Geschichten über Essen erzählen von Höhen und Tiefen und von dem Kampf, der nötig war, um dort anzukommen, wo man heute steht. Erst da zeigt sich, ob hinter einem Produkt Überzeugung steckt oder nur Werbung.
Zwei Minuten zu lang im Topf, und aus al dente wird Brei. Thomas Vilgis erklärt, warum das kein Geschmacksproblem ist, sondern ein Materialproblem – und warum die Industrie genau an dieser Stelle ihre teuersten Fehler macht.
Vier Euro für ein Croissant in Berlin, keine zwei in Paris – und das Berliner kommt oft aus der Tiefkühltruhe. Wer wissen will, woran er im Café überhaupt noch erkennt, was er da kauft, bekommt hier Antworten von jemandem, der das Handwerk von innen kennt.
Über Süße reden alle. Über Bitter fast niemand – dabei hat kein anderer Geschmack so lange darüber entschieden, was der Mensch schluckt und was er wieder ausspuckt.