
Show Notes
Kauen, Schlucken, Tippen, Räuspern – Geräusche, die den meisten von uns kaum auffallen, lassen bei manchen Menschen die Hutschnur platzen. Misophonie (wörtlich „Hass auf Geräusche“) wurde erst in diesem Jahrtausend als das beschrieben, was sie ist. Eine oft quälende neurolopsychologische Auffälligkeit mit selektiver Überempfindung gegenüber (meist menschgemachten) Alltagsgeräuschen. Betroffene reagieren hoch emotional und oft körperlich: Herzrasen, Wut, Ekel und Aggressionen können so weit gehen, dass es zu Problemen mit den Mitmenschen kommt. In dieser Folge sprechen Franca und Christian über dieses Phänomen, das lange übersehen wurde. Sie erklären, warum der Begriff noch keine offizielle Diagnose ist, wie häufig Misophonie vorkommt (öfter als gedacht!) und wie sie entstehen könnte. Ob vielleicht sogar einer von den Beiden selbst betroffen ist und was helfen könnte, erfährst du ebenfalls in dieser Folge. Und keine Sorge, unangenehme Geräusche wird’s beim Hören nicht geben.
Hier eine interessante Studie zu Misophonie aus UK: https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371%2Fjournal.pone.0282777
Hier sind weitere interessante Seiten: https://misophonie.de/ und https://www.misophoniehilfe.de/
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Zwei Frauen treten in Alfred Nobels Leben: Die eine verehrt er ein Leben lang und streitet mit ihr brieflich über Krieg und Frieden; der anderen gegenüber zeigt er Seiten, die so gar nicht zum späteren Wohltäter passen wollen: herablassend, sexistisch, antisemitisch... Und während er in Paris seine Millionen mehrt, liest Alfred Nobel eines Morgens in der Zeitung seinen eigenen Nachruf – "Der Kaufmann des Todes ist tot",heißt es da. Was macht es mit einem Menschen, wenn er erfährt, wie die Welt ihn in Erinnerung behalten wird, solange noch Zeit bleibt, daran etwas zu ändern? Alfred Nobel ist seinem "inneren Opa" begegnet!
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