Bonus-Crossover-Podcast: Ein Abenteuer zwischen Schinken, Standpauken & Spieleparadies: OK COOL trifft die gamescom 2026
Auf ein Bier von Gamespodcast.deShow Notes
Kleines Shadowdrop-Extra: Géraldine war bei Dom & OK Cool zugast, um noch mehr Anekdoten von der Gamescom zu erzählen. Und weil sich einige von euch sowieso mehr Anekdoten von Géraldine gewünscht haben, gibt's das einfach auch direkt hier! Und damit übergeben wir an den Beschreibungstext von Dom:
Es ist vollbracht: Die größte Spielemesse der Milchstraße liegt ein weiteres Mal hinter uns. Zu den über 300.000 BesucherInnen zählten auch Dom Schott und Geraldine Hohmann, die sich mit ganz unterschiedlichen Missionen durch die Hallen zwängten. Eine Woche nach Messe-Schluss treffen sich die beiden vor dem Mikrofon wieder, um einander von ihren größten Abenteuern zu berichten. Die Bandbreite der Themen reicht von Hitzemärschen über eine öffentichkeitswirksame Standpauke bis hin zu einem zweifelhaften Supermarkt-Einkauf.
Und ja, es geht auch um Spiele, aber ausnahmsweise nicht in erster Linie - das ändern wir dann in ein paar Tagen mit einem weiteren, umfangreichen Podcast, in dem Entwickler und Aussteller der gamescom berichten, wie sie die Messe wahrgenommen haben - und ob diese Riesenveranstaltung aus ihrer Sicht überhaupt noch einen Besuch wert ist.
More from Auf ein Bier von Gamespodcast.de
Beinahe hätte es nicht geklappt, aber das Schicksal hat Andre und Christoph am Ende eben doch für die Besprechung von „Street Fighter“ wieder zusammengeführt. So aufregend, wie die Backstory zu diesem Podcast wird es dann leider nie wieder, denn „Street Fighter“ erweist sich als verwirrendes Potpourri aus Comedy, Anime und Lore-Pathos, das zwar eine sympathische „lass einfach machen, Bro!“-Energie versprüht, aber schlussendlich in keinem seiner Bestandteile wirkliche Treffer erzielt. Irgendwann enden die Runden, die Gesundheitsleisten aller Beteiligten sind noch halb voll und dann ist die Nummer trotzdem einfach vorbei.
Im August hat „Der Spiegel“ in einer Artikelserie seinen „Games Kanon“ vorgestellt. Die 50 besten Videospiele wurden darin vom Kulturressort gewürdigt. Aber: war das wirklich ein Kanon? Oder hat Der Spiegel hier einfach nur ein großes Wort gewählt, dass nicht so nach Listicle klingt? Was zeichnet einen klassischen Kanon eigentlich aus und wer darf sich überhaupt rausnehmen, einen Kanon zusammenzustellen? Darüber spricht Andre mit dem Literaturwissenschaftler Phillip Brandes, der uns allen näherbringt, was ein „echter“ Kanon theoretisch so leisten müsste.
Im Grunde ist es die vierte Ausgabe von „Treffen der Podcaster“. Aber mit der Crew vom Recherche-Podcast und Youtube-Channel „Decode“ hat Andre vor allem darüber gesprochen, wie viel Arbeit eigentlich bei investigativem Journalismus fast unsichtbar im Hintergrund passieren muss. Danach ist dann auch klar, warum das Projekt von Martin Dietrich und Sebastian Tyzak ebenso ambitioniert wie unterstützenwert ist. Die beiden wollen sich bei „Decode“ nämlich auf Recherche-Formate fokussieren, stehen aber damit einer gewaltigen Aufgabe gegenüber.