
Show Notes
Wer heute einen Therapieplatz braucht, wartet Monate. Am 10. Juli hat der Bundestag ein Gesetz beschlossen, das diese Wartezeiten erheblich verlängern wird - und eine wichtige rechtliche Grundlage ist für uns PsychotherapeutInnen auch noch gestrichen worden. Hier kommen Francas Gedanken dazu, und ein Versuch, diesen absolut ungeheuerlichen Vorgang verständlich zu erklären. Danach gibt es noch einen Einblick von der Psychotherapeutin Evi Küpper-Görkes, was das für ihre Praxis bedeutet, und für die Menschen, die bei ihr anrufen.
Hier siehst du, wer im Bundestag wie abgestimmt hat, aufgeschlüsselt nach jedem einzelnen Abgeordneten. Und hier kannst du deiner Abgeordneten oder deinem Abgeordneten direkt schreiben: https://www.abgeordnetenwatch.de/bundestag/21/abstimmungen/gkv-reform Musterbriefe an die Politik, Plakate und alle laufenden Aktionen, gesammelt vom Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten. https://bvvp.de/petitionen-jetzt-wird-es-laut/
Wenn du es genauer wissen willst: Der Bundestag über die Abstimmung: 318 dafür, 284 dagegen. https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2026/kw28-de-gkv-1184352 Das Gericht, das einen Tag vor der Abstimmung die Honorarkürzung gestoppt hat. https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/l-7-ka-11/26-kl-er-absenkung-verguetung-psychotherapeutische-leistungen-eilverfahren-lsg-berlin-brandenburg Was die Bundespsychotherapeutenkammer dazu sagt. https://www.presseportal.de/pm/174442/6312353
Und wie das Bundesgesundheitsministerium das Gesetz selbst darstellt, damit du dir ein eigenes Bild machen kannst: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/bundestag-beschliesst-gkv-beitragssatzstabilisierunggesetz-pm-10-07-2026
More from Psychologie to go!
Zwei Frauen treten in Alfred Nobels Leben: Die eine verehrt er ein Leben lang und streitet mit ihr brieflich über Krieg und Frieden; der anderen gegenüber zeigt er Seiten, die so gar nicht zum späteren Wohltäter passen wollen: herablassend, sexistisch, antisemitisch... Und während er in Paris seine Millionen mehrt, liest Alfred Nobel eines Morgens in der Zeitung seinen eigenen Nachruf – "Der Kaufmann des Todes ist tot",heißt es da. Was macht es mit einem Menschen, wenn er erfährt, wie die Welt ihn in Erinnerung behalten wird, solange noch Zeit bleibt, daran etwas zu ändern? Alfred Nobel ist seinem "inneren Opa" begegnet!
Schon mit 17 Jahren spricht er fünf Sprachen, obwohl er nur ein einziges Jahr die Schule besucht hat. Er verliert seinen Bruder an das Produkt, das ihm später sowohl Reichtum als auch Unglück beschert. Alfred Nobel hatte nicht nur ein Leben voller Wendungen, er selbst war ein Rätsel – und er wusste es.
Du willst (oder sollst) gerade etwas sagen — und plötzlich rast dein Herz, deine Wangen glühen, und dein einziger Gedanke ist: Was denken die jetzt bloß von mir?
Meist verliert man Freunde nicht, weil man sich gestritten hat. Irgendwann sind sie weg — ohne dass je etwas passiert wäre. Heute geht es um Freundschaft: darüber, warum uns Freunde abhandenkommen, wie man sie hält und wie man sie wiederfindet. Warum ist nach sieben Jahren die Hälfte des Freundeskreises ausgetauscht? Unterschätzen wir, wie sehr sich alte Freunde über eine Nachricht freuen? Gibt es echte Freundschaft unter Verwandten und ist das eher gut oder hat das Nachteile? Es geht um Kaffeezubereiter und Schimpansen, um große Fragen und kleine Gefallen und um die Frage, ob man eine Freundschaft auch beenden darf — und wie sie sich retten lässt.
Manchmal reicht es schon, dass jemand da ist. Eine ruhige Stimme, ein verständnisvoller Blick oder eine Hand auf der Schulter.