
Show Notes
Sie begleiten uns seit Jahrtausenden, werden geliebt, verhätschelt und verehrt. Und doch sind sie sehr eigenständig und selbstbestimmt geblieben. Katzen üben eine enorme Faszination auf viele Menschen aus und sind längst auch die Königinnen der digitalen Welt. Warum ist das eigentlich so?
Schon die Domestikationsgeschichte der Hauskatze verlief ganz anders als jene anderer Haustiere. Haben wir Katzen überhaupt domestiziert? Brauchen sie uns Menschen wirklich? Und welche Tricks haben sich die Samtpfoten im Laufe ihrer Evolution zugelegt, um uns Menschen einzuwickeln? Darüber sprechen David Rennert und Tanja Traxler in der aktuellen Folge des STANDARD-Podcasts Rätsel der Wissenschaft mit dem renommierten Evolutionsbiologen und Katzenfan Jonathan Losos.
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Seit 26 Jahren leben und arbeiten ununterbrochen Menschen auf der Internationalen Raumstation ISS. Doch ihre Zeit läuft ab: Nach derzeitigen Plänen soll sie 2030 ihren Betrieb einstellen und später kontrolliert zum Absturz gebracht werden. Private Unternehmen arbeiten bereits an möglichen Nachfolgern, China betreibt längst eine eigene Station und um eine dauerhafte menschliche Präsenz auf dem Mond ist ein Wettrennen entbrannt.
In der Österreichischen Nationalbibliothek liegt die größte öffentliche Papyrussammlung der Welt. Die mehr als 180.000 Schriftstücke umfassen rund Jahrtausende der Geschichte – doch nach 140 Jahren Forschung ist erst ein kleiner Teil davon wissenschaftlich erschlossen. In Briefen, Verträgen, Steuerquittungen und anderen Dokumenten könnten viele unbekannte Einblicke in das Leben der Menschen in der Antike stecken. Weltweit harren mehr als eine Million antiker Papyri ihrer Entschlüsselung.
Wie lässt sich Einsteins Gravitationstheorie mit der Quantenmechanik vereinbaren? Beide zählen zu den erfolgreichsten Theorien der modernen Physik und beschreiben die Natur mit beeindruckender Präzision – doch bis heute fehlt ein gemeinsames Verständnis. In der neuen Folge des STANDARD-Podcasts Rätsel der Wissenschaft erklärt der frisch ausgezeichnete Wittgenstein-Preisträger Markus Aspelmeyer, Quantenphysiker an der Universität Wien und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, warum genau jetzt ein historisches Zeitfenster aufgeht, um dieses Jahrhundertproblem erstmals experimentell anzugehen.
Mikroorganismen haben keinen besonders guten Ruf. Viele denken bei Mikroben zuallererst an Krankheitserreger. Dabei prägen sie das Leben auf der Erde viel grundlegender: Sie produzieren Sauerstoff, halten Stoffkreisläufe am Laufen, beeinflussen das Klima und leben in enger Gemeinschaft mit Pflanzen, Tieren und Menschen. Ohne sie würde auf unserem Planeten kaum etwas funktionieren.
Lange galt unser Sonnensystem als Vorlage für alle anderen potenziellen Planetensysteme. Doch die Entdeckung tausender Exoplaneten hat dieses Bild grundlegend verändert. Forschende finden heute Welten mit extremen Temperaturen, gewaltigen Stürmen und möglicherweise sogar Wolken aus Mineralien oder Edelsteinen. Wie lassen sich solche Atmosphären aus vielen Lichtjahren Entfernung überhaupt untersuchen?