
Show Notes
Was passiert, wenn Kunst und Kulinarik sich begegnen? In dieser Folge von Food Fak(t) spricht Stefan Fak mit Steffi Parlow – Künstlerin, Köchin und Gründerin des Studio Parlow – über die Frage, wie Essen zum Ausdrucksmittel und zur Begegnung mit Kunst werden kann.
Gemeinsam erkunden sie, warum ein Teller mehr ist als nur eine Mahlzeit – nämlich eine Bühne für Ideen, Gefühle und Identität. Steffi erzählt, wie sie mit Farben, Formen und Aromen arbeitet, um Geschichten zu erzählen, und warum sie in jedem Menü auch ein Stück Haltung serviert.
Es geht um Kunst, die man schmecken kann. Um Essen, das verbindet. Und um die Frage, wie ein gemeinsames Mahl zum Ausgangspunkt für neue Perspektiven wird – auf Genuss, Nachhaltigkeit und das Miteinander.
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Ballaststoffe stehen plötzlich vorn auf der Packung: auf Proteinriegeln, Brotaufstrichen, Getränken. Lange waren sie eine Randnotiz auf dem Nährwertetikett. Hinter dem Hype steckt eine echte Lücke – die DGE nennt 30 Gramm am Tag als Ziel, im Durchschnitt landen rund 20 Gramm auf dem Teller. Aber Ballaststoff ist nicht gleich Ballaststoff. Was er im Körper bewirkt, hängt von seinem Aufbau ab. Und ausgerechnet der Stoff, der in vielen dieser Produkte steckt, ist kaum jemandem ein Begriff: Inulin.
Eine Firmengeschichte, in der immer alles glattlief, ist meistens nicht wahr. Gute Geschichten über Essen erzählen von Höhen und Tiefen und von dem Kampf, der nötig war, um dort anzukommen, wo man heute steht. Erst da zeigt sich, ob hinter einem Produkt Überzeugung steckt oder nur Werbung.
Zwei Minuten zu lang im Topf, und aus al dente wird Brei. Thomas Vilgis erklärt, warum das kein Geschmacksproblem ist, sondern ein Materialproblem – und warum die Industrie genau an dieser Stelle ihre teuersten Fehler macht.
Vier Euro für ein Croissant in Berlin, keine zwei in Paris – und das Berliner kommt oft aus der Tiefkühltruhe. Wer wissen will, woran er im Café überhaupt noch erkennt, was er da kauft, bekommt hier Antworten von jemandem, der das Handwerk von innen kennt.
Über Süße reden alle. Über Bitter fast niemand – dabei hat kein anderer Geschmack so lange darüber entschieden, was der Mensch schluckt und was er wieder ausspuckt.