
Show Notes
Vor rund 2000 Jahren war Ephesos in der heutigen Türkei eine der wichtigsten Städte im Römischen Reich: Das Weltwunder Artemistempel lockte Pilger an, Gladiatoren kämpften im großen Theater, der Handel mit Öl und Wein florierte in der Küstenstadt. Heute liegen ihre Ruinen mehrere Kilometer vom Meer entfernt, im Gegensatz zu Rom wurde sie nicht von modernen Häusern überbaut. Ein Glück für die österreichische Archäologie, die hier seit 130 Jahren gräbt, aber auch ein Kuriosum.
In der neuen Folge Episode des STANDARD-Podcasts "Rätsel der Wissenschaft" gehen David Rennert und Tanja Traxler gemeinsam mit Julia Sica den Gründen für Aufstieg und Niedergang der Stadt Ephesos nach. Grabungsleiter Martin Steskal vom Österreichischen Archäologischen Institut der Akademie der Wissenschaften erzählt vor Ort von Religion und Sklaverei im römischen Reich, wechselnden Businessmodellen der Metropole und der neuesten Entdeckung auf der populären Fundstätte.
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