
Show Notes
Immer in Sorge, ständig wachsam? Die Generalisierte Angststörung
Das Gefühl ist gar nicht so selten: schon beim Aufwachen irgendwie in Sorge sein, ohne genau sagen zu können, worüber. Bei der generalisierten Angststörung ist die Sorge nicht an eine einzelne Sache gebunden, sie zieht von einem realistischen Anlass zum nächsten und fühlt sich von innen wie besonders verantwortungsvolles Denken an. In dieser Folge klären Franca und Christian, was anders ist als bei normaler Sorge und wie man diesen Zustand von anderen Angststörungen trennt. Sie klären, was im Kopf dabei passiert, und besprechen die typischen Muster aus Absichern, Vermeiden und Kontrollieren. Dabei gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse, die erklären, warum gut gemeinter Rat so wenig hilft. Sie sprechen über weit verbreitete Überzeugungen, über Verantwortung und über die Unfähigkeit, Ungewissheit auszuhalten. Es geht um den heutigen Stand der Behandlungsmöglichkeiten, welche Medikamente wirken können und welche aufsehenerregende neue Studie es gibt.
Quellen:
S3-Leitlinie Behandlung von Angststörungen, AWMF-Register 051-028 https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/051-028
Llera & Newman (2014): Contrast-Avoidance-Modell des Sorgens, Behavior Therapy DOI: 10.1016/j.beth.2013.12.011
Yuan et al. (2023): Default Mode Network bei generalisierter Angststörung, Journal of Affective Disorders DOI: 10.1016/j.jad.2023.04.099
hilfreiche Links: https://www.angstselbsthilfe.de/
https://psychenet.de/de/psychische-gesundheit/informationen/generalisierte-angststoerung.html
"Die Familientherapie" mit Franca in der ARD- Mediathek: https://www.ardmediathek.de/serie/familientherapie-mit-franca-cerutti/staffel-1/NjRhYTI2NzQtYzJiOS00OWMwLWI1MmMtM2RmMjVmMDBlOWRj/1 Du kannst dir vorstellen, dich vor der Kamera von Franca coachen zu lassen? Schreib an: [email protected]
Das Buch Psychologie to go!: https://shop.autorenwelt.de/products/psychologie-to-go-wie-verruckt-sind-wir-eigentlich-von-franca-cerutti
Francas SISU- Kurssi gibt es bis zum 2. Juni günstiger: www.sisu-online.de
Francas neues Buch: Die innere Oma — ab 4. September 2026, jetzt kurze Zeit mit handschriftlicher Signatur vorbestellbar: https://shop.autorenwelt.de/products/die-innere-oma-von-franca-cerutti
Alle Tourdaten und Tickets für Dezember: https://www.190a.de/psychologie-to-go/
Unterstütze uns auf Steady: https://steady.page/de/psychologie-to-go/about
Hinterlasse eine Frage oder einen Kommentar auf unserem Anrufbeantworter: https://www.speakpipe.com/Psychologietogo
Noch mehr gibts auf www.franca-cerutti.de
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/psychologietogo
Du möchtest Werbung in diesem Podcast schalten? Dann erfahre hier mehr über die Werbemöglichkeiten bei Seven.One Audio: https://www.seven.one/portfolio/sevenone-audio
More from Psychologie to go!
Zwei Frauen treten in Alfred Nobels Leben: Die eine verehrt er ein Leben lang und streitet mit ihr brieflich über Krieg und Frieden; der anderen gegenüber zeigt er Seiten, die so gar nicht zum späteren Wohltäter passen wollen: herablassend, sexistisch, antisemitisch... Und während er in Paris seine Millionen mehrt, liest Alfred Nobel eines Morgens in der Zeitung seinen eigenen Nachruf – "Der Kaufmann des Todes ist tot",heißt es da. Was macht es mit einem Menschen, wenn er erfährt, wie die Welt ihn in Erinnerung behalten wird, solange noch Zeit bleibt, daran etwas zu ändern? Alfred Nobel ist seinem "inneren Opa" begegnet!
Schon mit 17 Jahren spricht er fünf Sprachen, obwohl er nur ein einziges Jahr die Schule besucht hat. Er verliert seinen Bruder an das Produkt, das ihm später sowohl Reichtum als auch Unglück beschert. Alfred Nobel hatte nicht nur ein Leben voller Wendungen, er selbst war ein Rätsel – und er wusste es.
Du willst (oder sollst) gerade etwas sagen — und plötzlich rast dein Herz, deine Wangen glühen, und dein einziger Gedanke ist: Was denken die jetzt bloß von mir?
Meist verliert man Freunde nicht, weil man sich gestritten hat. Irgendwann sind sie weg — ohne dass je etwas passiert wäre. Heute geht es um Freundschaft: darüber, warum uns Freunde abhandenkommen, wie man sie hält und wie man sie wiederfindet. Warum ist nach sieben Jahren die Hälfte des Freundeskreises ausgetauscht? Unterschätzen wir, wie sehr sich alte Freunde über eine Nachricht freuen? Gibt es echte Freundschaft unter Verwandten und ist das eher gut oder hat das Nachteile? Es geht um Kaffeezubereiter und Schimpansen, um große Fragen und kleine Gefallen und um die Frage, ob man eine Freundschaft auch beenden darf — und wie sie sich retten lässt.
Manchmal reicht es schon, dass jemand da ist. Eine ruhige Stimme, ein verständnisvoller Blick oder eine Hand auf der Schulter.